Richard Freitag aus Aue hat bei der ersten Standortbestimmung für den kommenden WM-Winter einen guten Eindruck hinterlassen.
Im Einzelspringen des Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla belegte der 20-Jährige am Samstag mit 242,2 Punkten den fünften Rang.
Michael Neumayer (Berchtesgaden/240,6) sowie Andreas Wank (Oberhof/239,8) als Achter und Neunter komplettierten beim Überraschungssieg des Lokalmatadoren Maciej Kot (252,2) das starke Ergebnis des deutschen Teams, das beim Mannschaftsspringen am Freitag auf dem dritten Rang gesprungen war.
Hinter dem 21-Jährigen Kot landete der viermalige Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz/245,3), Dritter wurde der ehemalige Vierschanzentournee-Gewinner Wolfgang Loitzl (243,7) aus Österreich.
Während Maximilian Mechler (Isny) mit 213,1 Punkten auf den 28. Rang kam, hatten Daniel Wenig (Berchtesgaden) und Danny Queck (Lauscha) den zweiten Durchgang der besten 30 verpasst.
Deutschlands Vorzeigespringer Severin Freund (Rastbüchl) ist nach seiner Bandscheiben-Operation in Polen noch nicht am Start.
Auch die österreichischen Stars Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler fehlen bei der ersten von sieben Sommer-Grand-Prix-Stationen.



