Andreas Wank hat sich als zweiter deutscher Skispringer neben Sven Hannawald 1999 den Gesamtsieg beim Sommer-Grand-Prix gesichert.
Im letzten Springen in Klingenthal reichte dem 24 Jahre alten Oberhofer nach Sprüngen auf 129 m und 131,5 m ein 15. Platz zum Triumph. Den Tagessieg holte sich der lange verletzt gewesene Severin Freund (Rastbüchl) mit Weiten von 137 und 136,5 m.
"Ich will die guten Leistungen mitnehmen und schauen, was im Winter kommt", sagte Wank, der seinen Erfolg richtig einzuschätzen wusste: "Fakt ist, wir sind ein Wintersport und da zählt es. Aber hinsichtlich des Sprungdurchlaufs habe ich ein sehr gutes Gefühl."
Hinter Wank (449 Punkte), der Nachfolger des dreimaligen Olympiasiegers Thomas Morgenstern (Österreich) ist, belegten in der Gesamtwertung Jurij Tepes (Slowenien/378) und Taku Takeuchi (Japan/352) die Plätze zwei und drei.
Zweitbester Deutscher wurde Freund als Neunter (180), Rang 12 sicherte sich Danny Queck (Lauscha/139), der in Klingenthal mit Platz 14 erneut einen guten Eindruck hinterließ.
Altmeister Martin Schmitt, der am Mittwoch nur in der nationalen Gruppe gestartet war und um einen Startplatz im Weltcup-Winter bangen muss, landete bei 130 sowie 132 m und kam in der Tageswertung auf Platz 20.



