Die deutschen Skispringer haben sich vor dem Weltcup in Engelberg/Schweiz auf ungewohntem Terrain mit ihren österreichischen Konkurrenten duelliert und die Austria-Adler beim Curling bezwungen.

"Es stand sicher der Spaß im Vordergrund und ein bisschen Ablenkung vom Skispringen", sagte der Gesamtweltcup-Führende Severin Freund: "Wir freuen uns ja schon alle auf die bevorstehende Tournee, weil der Weltcup bisher so spannend wie selten zuvor war."

Der 24 Jahre alte Freund aus Rastbüchl und seine Teamkollegen Richard Freitag, Michael Neumayr, Andreas Wellinger sowie Trainer Werner Schuster siegten im Spaßduell in der Engelberger Eishalle klar mit drei Steinen Vorsprung.

"Das war ja schon beinahe ein Ergebnis wie beim Fußball", scherzte der frühere österreichische Tournee-Gewinner Andreas Kofler: "Es hat aber trotzdem viel Spaß gemacht und wir hatten auch die Gelegenheit, über die eine oder andere Geschichte neben dem Springen zu sprechen."

Bei den beiden Einzel-Wettbewerben in Engelberg am Samstag und Sonntag (jeweils 13.45 Uhr) wollen die Skispringer nun die Form für die Vierschanzentournee testen. Das Duell zwischen Deutschland und Österreich steht dabei im Mittelpunkt.

Alle bisherigen fünf Weltcupspringen gewann entweder ein Deutscher (Freund) oder Österreicher (Schlierenzauer, Kofler), die Tournee-Städte Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen melden eine Kartennachfrage wie seit Jahren nicht mehr.

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