Skisprung-Legende Jens Weißflog ist fest davon überzeugt, dass die DSV-Adler die Dominanz der Österreicher bei der bevorstehenden 61. Auflage der Vierschanzentournee gefährden können.

"Wenn man sich den Gesamtweltcupstand anschaut, dann sieht man ja, dass es vorne recht bunt gemischt zugeht. Ich will nicht sagen, dass wir schon gleichwertig sind, aber wir sind auf alle Fälle nah dran", erklärte der viermalige Tournee-Sieger gegenüber SPORT1.

Besonders große Stücke hält der 48-Jährige auf Severin Freund. "Er bringt Willen und Cleverness mit, wenn es darum geht, den Sieg nach Hause zu bringen. Also an dem Punkt, an dem mancher scheitert, ist er zur Stelle. Technisch und dynamisch ist er ohnehin so gut, wie es die Athleten in der absoluten Weltspitze eben sind", so Weißflog.

Was den 17-jährigen Newcomer Andreas Wellinger betrifft, warnte Weißflog unterdessen vor zu hohen Erwartungen: Bei ihm sollte man die Erwartungshaltung nicht so hochschrauben. Was er bis jetzt in dieser Saison gebracht hat, ist schon mehr als das, womit man von ihm rechnen konnte. Er ist jetzt in einer schwierigen Lage. Die Medien feiern ihn, der Druck bei der Tournee ist immer hoch. Das ist für so einen jungen Mann nicht einfach. Die Tournee wird für Wellinger ein Gradmesser und eine Nervenprobe."

Das erste der vier Tournee-Springen steigt traditionsgemäß am Sonntag in Oberstdorf.

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