Das hessische Willingen bleibt wohl auf lange Sicht Ausrichter eines Skisprung-Weltcups. "Willingen ist fix. Orte, in denen so viele Fans kommen und die Stimmung außergewöhnlich ist, gehören einfach dazu", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer vor dem Weltcup-Wochenende an der Mühlenkopfschanze, an dem 30.000 Zuschauer erwartet werden.

Hofer verglich den Ort im Sauerland, der seit 1995 zum Weltcup-Programm gehört, mit den Skisprung-Hochburgen Zakopane (Polen) und Planica (Slowenien).

Die endgültige Entscheidung obliegt allerdings dem Deutschen Skiverband (DSV), der die Weltcuporte für den FIS-Kalender beantragen muss.

Zuletzt hatte der Internationale Skiverband eine Modernisierung der größten Großschanze der Welt eingefordert. Diese ist inzwischen bewilligt: Das Land Hessen fördert den Bau eines neuen Kampfrichterturms und die Installierung einer permanenten Flutlichtanlage mit 1,4 Millionen Euro.

Hofer unterstrich zudem erneut die Möglichkeit eines Springens in einem Fußballstadion wie in Warschau. Zum Auftakt der Saison sei so etwas durchaus möglich, sagte der Österreicher. Dazu müsse vor dem Stadion ein Absprungturm installiert werden. Der Absprung erfolge dann vier, fünf Meter unterhalb des Stadiondaches.

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