Skisprung-Routinier Martin Schmitt hat eine realistische Chance auf einen Olympia-Start im kommenden Winter im russischen Sotschi. Das betonte Horst Hüttel, der sportliche Leiter für Skisprung und Nordische Kombination des Deutschen Skiverbandes, am Donnerstag in Ruhpolding.

Der zum Olympia-Zeitpunkt bereits 35 Jahre alte Team-Olympiasieger von 2002 und viermalige Weltmeister ist in der Sommer-Vorbereitung eigene Wege gegangen und hat viel Material getestet.

Schmitt startet am kommenden Wochenende und eine Woche darauf bei den Wettkämpfen im Rahmen des Sommer-Grand Prix im russischen Nischniy Tagil und Almaty in Kasachstan.

"Er wird auch beim Finale der Sommer-Serie am 2. und 3. Oktober in Klingenthal dabei sein. Danach werden wir schon besser einschätzen können, wie in etwa sein Weg weiterführt. Er hat sich jedenfalls bei letzten internen Tests hervorragend in Szene gesetzt", bemerkte Hüttel.

Das Alter spiele dabei keine Rolle. "Im Springen sorgen immer wieder junge Burschen für Aufsehen. Aber auch 'alte Männer' wie der inzwischen 41 Jahre alte Japaner Noriaki Kasai mischen vorn mit", wehrte Hüttel Vorbehalte ab, Schmitt sei zu alt.

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