Einen Tag nach seinem Sieg im Continentalcup hat Altmeister Martin Schmitt auch die Qualifikation für das Auftaktspringen der 61. Vierschanzentournee in Oberstdorf geschafft.
Der 34 Jahre alte Team-Olympiasieger, der sich tags zuvor mit dem überraschenden Erfolg in Engelberg erst auf den letzten Drücker die Teilnahme gesichert hatte, begann seine 17. Tournee mit einem guten Sprung auf 126,0 Meter.
Insgesamt qualifizierten sich neun von zwölf DSV-Adlern für den Wettkampf am Sonntag (16.00 Uhr).
Mitfavorit Severin Freund schaffte es auf 126,5 m und muss sich steigern. Das gilt auch für den erst 17 Jahre alten Youngster Andreas Wellinger, der seinen Sprung bereits nach 118,0 m beenden musste.
Richard Freitag (128,5) tankte dafür Selbstvertrauen. Den weitesten Satz des Tages schaffte überraschend Michael Neumayer, der bei 135,0 m landete und sich damit die Qualifikation sicherte.
Ebenfalls dabei sind Maximilian Mechler (125,0 m), Andreas Wank (124,0), Felix Schoft (120,5) und Danny Queck (120,0). Eine große Enttäuschung erlebte Lokalmatador Karl Geiger, der nach einem schwachen Sprung auf nur 117,5 m die Qualifikation verpasste. Ein Schicksal, das auch Daniel Wenig (114,5) und Tobias Bogner (105,0) ereilte.
Die K.o.-Duelle der DSV-Springer:
Severin Freund - Krzysztof Mietus (Polen)
Richard Freitag - Vegard Swensen (Norwegen)
Michael Neumayer - Taku Takeuchi (Japan)
Andreas Wank - Martin Schmitt
Andreas Wellinger - Manuel Fettner (Österreich)
Danny Queck - Anders Bardal (Norwegen)
Maximilian Mechler - Maciej Kot (Polen)
Felix Schoft - Wolfgang Loitzl (Österreich)



