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Franz Reindl wurde mit 73,5 Prozent zum DEB-Präsidenten gewählt

Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), hat Gerüchte über eine drohende Insolvenz des Verbandes zurückgewiesen.

"Wir brechen nicht zusammen, aber wir brauchen die Hilfe und Unterstützung der gesamten Eishockey-Familie, sonst werden wir es nicht schaffen", sagte der 59-Jährige anlässlich des 10. Sponsors Clubmanager Summit in Leverkusen.

Der DEB hat mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen, unter anderem steht eine Forderung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen auf Nachzahlungen in Höhe von 300.000 Euro im Zusammenhang mit der WM 2010 aus.

Der "Scherbenhaufen" sei "ziemlich groß", sagte Reindl, der den Verband Ende Juli übernommen hatte: "Wir schieben einen Ballast vor uns her, der erst einmal abgearbeitet werden muss."

Mehreinnahmen könnten bei einer Verlängerung des Vertrages mit dem Schweizer Vermarkter Infront generiert werden.

"Wir werden den Vertrag mit Infront, der im Sommer ausgelaufen ist, um drei Jahre verlängern", kündigte Reindl an.

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