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ERC Ingolstadt v Adler Mannheim - DEL Play-offs Final Game Six
Jonathan Rheault streckt den Pokal in die Luft. Zehn Kilogramm wiegt die Trophäe © Getty Images

München und Ingolstadt - Die Euphorie kennt bei den Adler Mannheim keine Grenzen: Nach dem ersten Titel nach acht Jahren brechen beim neuen Meister alle Dämme. Die Reaktionen.

Der Jubel war nach dem Abpfiff grenzenlos:

Alle Spieler stürmten auf das Feld, warfen ihre Helme aufs Eis. Wenig später dann streckte Jochen Hecht den 10-Kilo-Pokal in die Höhe.

Nach acht Jahren haben sich die Adler Mannheim wieder zum deutschen Eishockey-Meister gekrönt. Der Vorrundenerste der DEL setzte sich im sechsten Play-off-Finale beim entthronten Champion ERC Ingolstadt mit 3:1 durch.

(Der SPORT1-LIVETICKER zum Nachlesen)

SPORT1 fasst die Stimmen von ServusTV zusammen:

Jochen Hecht:

"Meine letzten beiden Meisterschaften mit Mannheim habe ich gar nicht mehr richtig in Erinnerung. Jetzt werde ich noch einmal alles aufsaugen. Letztes Jahr sind wir gleich im Viertelfinale der Playoffs gescheitert, dieses Jahr hat es dann endlich geklappt. Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs."

Christoph Ullmann:

"Auf diesen Moment hat der Verein nun acht Jahre gewartet – ein geiler Moment! Nach dieser langen Saison ist es uns vergönnt, dass wir nun acht Tage durchfeiern. Nach der 1:6-Klatsche im dritten Spiel gegen Ingolstadt saßen wir in der Kabine, der Trainer kam herein – und hat 25 Fragezeichen gesehen. Wir haben alle gedacht: Die Nummer ist bald durch, das war's. Dann haben wir uns ausgesprochen, jeder hat gesagt, was er denkt. Wir sind danach super zurückgekommen, haben eine unglaublich geile Truppe. Jetzt wird gefeiert, jetzt reißen wir die Decke im Bus ab."

Ronny Arendt:

"Wir haben so viel Scheiße gefressen die letzten Jahre. Der Titel ist so verdient, ich liebe diese Mannschaft. Wir haben in jedem Spiel unseren Zusammenhalt bewiesen und sind ein würdiger Sieger. Erst in den nächsten Tagen werden wir realisieren, was wir geschafft haben. Jetzt wird erst einmal ein paar Tage ausgerastet!"

Sinan Akdag:

"Mir tut alles weh – aber es hat sich gelohnt. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich hatte sieben schöne Jahre in Krefeld, habe dann den Schritt gewagt – und alles richtig gemacht. Nun habe ich noch ein paar Jahre vor mir und will noch einmal Meister werden."

Torhüter Dennis Endras:

"Jedes Spiel war knüppelhart, nun haben wir es endlich geschafft. Als wir das 3:1 geschossen habe, hatte ich schon Tränen in den Augen. Das werde ich nie vergessen."

ERC-Keeper Timo Pielmeier:

"Mannheim hat vier von sechs Spielen gewonnen und ist deshalb verdienter Meister. Sie haben gezeigt, was sie können. Wir können natürlich nicht zufrieden sein, brauchen allerdings auch nicht den Kopf in den Sand zu stecken."

EHC-Spieler Benedikt Kohl:

"Mannheim kann man nur gratulieren. Nach dieser Saison stehen sie verdient als Meister da. Wir hätten natürlich gerne ein siebtes Spiel gemacht. Doch jeder von uns hat alles gegeben, mehr kann man nicht verlangen."

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