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Toni Krinner
Der EV Landshut wurde seit Anfang 2015 von Toni Krinner trainiert © Getty Images

Der bayerische Eishockey-Traditionsverein EV Landshut steht vor dem Aus.

Wie die DEL 2 am Donnerstag bestätigte, erhält der zweimalige deutsche Meister für die kommende Saison in der zweiten Liga wegen der "laut Lizenzordnung aktuell nicht erfüllten geforderten Wirtschaftlichkeit" keine Lizenz.

Da sich die LES Eishockey GmbH auch nicht fristgerecht für die Oberliga beworben hatte, scheint eine Teilnahme eine Liga tiefer ebenfalls unwahrscheinlich.

"Das ist ein unheimlich schwerer Schlag für das deutsche Eishockey. Das wird Narben hinterlassen", sagte Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB): "Ich hoffe, dass sich daran noch irgendetwas ändern lässt, auch wenn es natürlich nicht danach aussieht."

DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch meinte: "Das ist sehr schade. Andererseits haben wir uns Regeln gegeben. Diese müssen für alle gelten."

Als Nachrücker kommen nach jetzigem Stand der sportliche Absteiger Heilbronner Falken sowie die Oberliga-Finalisten Füchse Duisburg und EV Regensburg in Frage.

Landshut, 1970 und 1983 deutscher Meister, hatte in der Vergangenheit Eishockey-Größen wie Alois Schloder oder Marco Sturm hervorgebracht. Auch Nationalspieler Tobias Rieder, derzeit in der NHL bei den Arizona Coyotes unter Vertrag, begann seine Karriere im Nachwuchsbereich der Niederbayern.

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