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Germany v Switzerland - Deutschland Cup 2015
Präsident Franz Reindl sieht den DEB auf einem gutem finanziellen Weg © Getty Images

Präsident Franz Reindl sieht den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) nach jahrelanger finanzieller Krise auf einem guten Weg.

"Wir stellen das Jahresergebnis unmittelbar nach der WM 2016 vor. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Zahlen besser aussehen werden", sagte der Olympiadritte von Innsbruck 1976 im Interview mit der Kölnischen Rundschau und dem Bonner Generalanzeiger.

Reindl hatte auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DEB im April in Frankfurt/Main ein Reformpaket durchgesetzt und auch die Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurück in den Verband geholt.

Beschlossen wurden unter anderem Einzellizenzgebühren für die Aktiven sowie jährliche Mitgliedsbeiträge in sechsstelliger Millionenhöhe durch die 28 Profiklubs der DEL und der DEL2.

"Die Lizenzgebühren für die rund 30.000 Spieler von jeweils zehn Euro laufen ein, und alle Anträge der Klubs der Deutschen Eishockey Liga auf Wiedereinaufnahme im DEB mit entsprechender Jahresgebühr sind gestellt", sagte Reindl.

Der DEB habe inzwischen auch die 300.000 Altschulden gegenüber dem Landesverband Nordrhein-Westfalen bezahlt.

Der DEB war noch Anfang des Jahres der Zahlungsunfähigkeit nahe. Von 2011 bis 2013 hatte der Verband ein Minus von insgesamt 1,46 Millionen Euro gemacht. Ohne die Reform und die geplanten Neueinnahmen war für 2015 ein Fehlbetrag von 657.000 Euro prognostiziert worden.

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