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Der schwedische Klub Lulea HF hat sich den ersten Titel in der neugegründeten Champions Hockey League gesichert.

Lulea gewann den Titel trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstandes durch ein starkes Finish noch mit 4:2 (0:2, 0:0, 4:0) gegen den Ligakonkurrenten Frölunda HC.

Zunächst jubelten aber die später unterlegenen Spieler von Frölunda Göteborg zwei Mal. Joel Lundqvist traf bereits nach 17 Sekunden zur Führung. Mathis Olimb erhöhte noch vor der ersten Drittelpause auf 2:0 für Frölunda (13.).

Nach dem torlosen zweiten Drittel kam es im letzten Abschnitt zur unerwarteten Wende.

Kristian Nakyva (48.) und Peter Cehlarik (49.) stellten innerhalb weniger Sekunden auf 2:2. Den entscheidenden Treffer erzielte Johan Forsberg (54.). Für das letzte Tor sorgte der Schweizer Dean Kukan (59.). Er schlenzte den Puck aus dem eigenen Drittel aus ins gegnerische Tor.

Frölunda spielte zu diesem Zeitpunkt ohne Torhüter und dafür mit einem Feldspieler mehr, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Dies ging durch den vierten Gegentreffer aber nach hinten los.

Lulea sorgte damit im Verlauf der K.o.-Phase zum zweiten Mal für eine spektakuläre Wende. Bereits im Achtelfinale drehten die Schweden ein verloren geglaubtes Spiel gegen RB Salzburg noch durch fünf Treffer innerhalb kurzer Zeit.

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