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Marcel Müller sorgte für die Führung © SPORT1

Die Krefeld Pinguine fahren die ersten Punkte in der Champions Hockey League ein. Der Bundesligist macht es gegen das Team aus Tschechien lange spannend, der ERC patzt.

Die Krefeld Pinguine haben ihren ersten Sieg in der Champions Hockey League eingefahren.

Gegen HC Vitkovice Steel setzte sich der Bundesligist bei seinem zweiten Gruppe-Spiel in der Königsklasse des Eishockey (LIVE auf SPORT1) mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) durch.

Lange sah es zwischen den Pinguinen und dem Klub aus Tschechien nach einem torlosen Remis aus, ehe Marcel Müller die heimischen Fans im Königspalast Krefeld in der 54. Minute erlöste. Dragan Umicevic sorgte nur vier Minuten später für die Entscheidung.

Im ersten Spiel hatte Krefeld gegen Kärpät Oulu mit 0:2 verloren.

Der frühere deutsche Meister ERC Ingolstadt verlor bereits zuvor auch sein zweites Spiel in der Champions League gegen die ZSC Lions aus Zürich. 

Ingolstadt bleibt sieglos

Gegen den früheren Schweizer Titelgewinner kassierten die Oberbayern am Samstag im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D eine 1:4 (0:0, 1:3, 0:1)-Pleite. Das erste Aufeinandertreffen am vergangenen Dienstag hatte Ingolstadt auf fremdem Eis mit 0:2 verloren. Der deutsche Meister Red Bull München verlor sein Auftaktspiel in Gruppe F beim HC Fribourg-Gottéron in der Schweiz mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1).

Dennoch hat die Mannschaft des schwedischen ERC-Coaches Tommy Samuelsson genauso wie die der Münchner weiter Chancen auf die nächste Runde. In den beiden weiteren Begegnungen trifft Ingolstadt auf den finnischen Vertreter Lukko Rauma (6. und 10. September), der bislang noch nicht gespielt hat.

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In allen 16 Vorrundengruppen erreichen jeweils die zwei besten Teams die erste Playoff-Runde der besten 32.

Ingolstadt ist in der angebrochenen Saison der Königsklasse eine von sechs Mannschaften aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Neben den Schanzern sind auch Red Bull München, die Eisbären Berlin, die Adler Mannheim  und die Wolfsburg Grizzlys in der Champions League vertreten. Ab 2017 dürfen nur noch drei DEL-Teams teilnehmen. 

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