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Franz Reindl wurde mit 73,5 Prozent zum DEB-Präsidenten gewählt

Präsident Franz Reindl vom finanziell angeschlagenen Deutschen Eishockey-Bund hat bei einem Krisengipfel mit Vertretern der Landesverbände und Vereine erstmals die unabhängigen Bilanzprüfungs-Ergebnisse der vergangenen Jahre offen gelegt.

"Uns liegen jetzt alle Zahlen vor", sagte Reindl: "Wir haben diese im kleinen Kreis diskutiert. Es waren gute und vertrauensvolle Gespräche, bei denen man gemerkt hat, dass die Eishockeyfamilie zusammen steht und den Sport nach vorne bringen will."

Beim ersten Dialogtag des deutschen Eishockeys am 1. November und der DEB-Mitgliederversammlung einen Tag später sollen die Zahlen auch der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden.

Der DEB hat mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen, unter anderem steht eine Forderung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen auf Nachzahlungen in Höhe von 300.000 Euro im Zusammenhang mit der WM 2010 aus.

Reindl hatte für Donnerstag Transparenz angekündigt. "Da wird nichts beschönigt, die Zahlen und Sanierungskonzepte kommen auf den Tisch", sagte der ehemalige Nationalspieler dem SID.

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