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Frank Mauer (l.) steht mit den Adlern im DEL-Finale
Frank Mauer sorgte im Mitteldrittel für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich für die Adler Mannheim © Getty Images

Topfavorit Adler Mannheim löst in der Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers das Ticket fürs Halbfinale. Titelverteidiger Ingolstadt gewinnt Krimi. Freezers sichern sich Matchball.

Hauptrundensieger Adler Mannheim hat das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht.

Der Titelfavorit setzte sich im fünften Viertelfinalspiel 4:3 (0:2, 3:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers durch und entschied die best-of-seven-Serie mit 4:1 für sich. Die Adler treffen nun auf die Grizzly Adams Wolfsburg.

Dicht vor dem Weiterkommen stehen Meister ERC Ingolstadt und die Hamburg Freezers. Der Titelverteidiger setzte sich nach zweimaliger Verlängerung mit 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters durch und führt ebenso 3:2 wie die Hamburger nach dem 4:2 (1:0, 0:1, 3:1) über die Düsseldorfer EG.

Szwez entscheidet Krimi in Ingolstadt

Ingolstadt und Iserlohn lieferten sich einen Krimi, der in der 83. Minute durch ein Tor von Jeffrey Szwez beendet wurde. Der ERC hat am Sonntag (16.30 Uhr) am Iserlohner Seilersee den ersten von zwei Matchbällen.

8814 Fans sahen am Freitag in Hamburg das nächste spannende Spiel der engen Serie. Beim Stand von 1:1 brachte Morten Madsen die Freezers mit zwei Treffern (48./53.) auf die Siegerstraße. Michael Davies verkürzte für die DEG zum 2:3 (55.), Adam Mitchell machte mit einem Schuss ins leere Tor für Hamburg alles klar (60.). Am Sonntag (14.30 Uhr) haben die Freezers bei der DEG Matchball.

Adler kämpfen sich zurück

In Mannheim gerieten die Adler vor 13.074 Zuschauern durch einen Doppelschlag von Yasin Ehliz (15.) und Leonhardt Pföderl (16.) mit 0:2 in Rückstand. Kai Hospelt (26.) und Frank Mauer (29.) sorgten im Mitteldrittel für den Ausgleich, doch Marcus Weber (31.) brachte Nürnberg schnell wieder nach vorn. Christoph Ullmann (36.) traf zum 3:3, in der Overtime schoss Mauer die Adler nach 6:39 Minuten ins Halbfinale.

Der nächste Gegner Wolfsburg hatte den Hauptrundenzweiten Red Bull München ausgeschaltet (4:0).

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