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Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg - Adler Mannheim
Nürnberg nimmt die Adler Mannheim in die Mangel © Imago

Die Favoriten ERC Ingolstadt und Adler Mannheim kassieren überraschende Pleiten. Red Bull München steht nach der zweiten Pleite bereits mit dem Rücken zur Wand.

Titelverteidiger ERC Ingolstadt und Vorrundenprimus Adler Mannheim sind im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach ihren Auftaktsiegen überraschend ins Straucheln geraten. Der Vorrundenzweite Red Bull München steht zudem bereits gehörig unter Druck.

Ingolstadt unterlag im zweiten Spiel der best-of-seven-Serie bei den Iserlohn Roosters mit 3:6 (1:2, 2:0, 0:4), auch Mannheim kassierte beim 2:3 (2:1, 0:0, 0:2) bei den Thomas Sabo Ice Tigers seine erste Niederlage.

Nächste Pleite für RB München

Die ambitionierten Münchner unterlagen nach dem klaren 0:4 zum Auftakt auch in der Halle der Grizzly Adams Wolfsburg mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1). Der Düsseldorfer EG gelang derweil mit dem 6:3 (0:1, 4:1, 2:1) gegen die Hamburger Freezers der 1:1-Ausgleich in der Serie.

Für Mannheim trafen Kai Hospelt (4.) und Matthias Plachta (19.) im ersten Drittel, Leonhard Pförtner (6.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem torlosen Mittelabschnitt gelangen überraschend den Nürnbergern die entscheidenden Treffer durch Tim Schüle (47.) und Corey Locke (58.).

Drei Treffer von York

Für die Ingolstädter trafen in einem abwechslungsreichen Spiel Brandon Buck (7./24.) und Jean-Francois Boucher (33.). Durch Jonas Liwing (15.), Alexander Foster (15.), Mike York (49./54./58.) und Colten Teubert (60.) bewiesen die Roosters jedoch den längeren Atem.

In Wolfsburg waren die Gastgeber, die sich in den Pre-Play-offs in drei umkämpften Spielen gegen die Krefeld Pinguine durchgesetzt hatten, über die gesamte Spielzeit überlegen. Marco Rosa (4.), Tyson Mulock (29.) und Timothy Hambly (41.) trafen, für München verkürzte Daniel Sparre (32.).

Münchens Topscorer Roe fehlt

München war bereits unter schlechten Vorzeichen angetreten, die Bayern müssen für unbestimmte Zeit auf Topscorer Garrett Roe verzichten, der an einer Beinverletzung laboriert. Aktuell fehlen Cheftrainer Don Jackson damit zehn verletzte Spieler.

Das Play-off-Viertelfinale wird am Sonntag fortgesetzt.

Stenogramme:

Grizzly Adams Wolfsburg - Red Bull München 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
Tore: 1:0 Rosa (3:21), 2:0 Mulock (28:29), 2:1 Sparre (31:44), 3:1 Hambly (40:38), 3:2 Regehr (58:47)
Schiedsrichter: Krawinkel/Piechaczek (Moers/Landsberg)
Zuschauer: 2538
Strafminuten: Wolfsburg 16 plus Disziplinar (Schaus) plus Disziplinar (Krupp) - München 18 plus Disziplinar (Smaby)
Playoff-Stand: 2:0

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 6:3 (2:1, 1:1, 4:0)
Tore: 0:1 Buck (7.), 1:1 Liwing (15.), 2:1 Foster (15.), 2:2 Buck (24.), 2:3 Boucher (33.), 3:3 York (49.), 4:3 York (54.), 5:3 York (58.), 6:3 Teubert (59.)
Schiedsrichter: S. Bauer/Schukies (Nürnberg/Herne)
Playoff-Stand: 1:1

Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)
Tore: 0:1 Hospelt (3:42), 1:1 Pföderl (5:44), 1:2 Plachta (18:28), 2:2 Schüle (46:04), 3:2 Locke (57:38).
Schiedsrichter: Aicher/Brüggemann (Rosenheim/Iserlohn)
Zuschauer: 8249
Strafminuten: Nürnberg 6 - Mannheim 10
Play-off-Stand: 1:1

Düsseldorfer EG - Hamburg Freezers 6:3 (0:1, 4:1, 2:1)
Tore: 0:1 Pettinger (14:10), 1:1 Kreutzer (25:28), 2:1 Davies (33:01), 3:1 Collins (35:21), 4:1 Davies (38:37), 4:2 Westcott (39:55), 4:3 Sertich (41:17), 5:3 Dmitriev (56:22), 6:3 Martinsen (57:19)
Schiedsrichter: Brill/Rohatsch (Zweibrücken/Lindau)
Zuschauer: 9668.
Strafminuten: Düsseldorf 10 - Hamburg 16

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