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Mannheims Jamie Tardif (M.) fordert Ingolstadts Torwart Timo Pielmeier (l.)
Timo Pielmeier wehrte in der Finalserie gegen Mannheim 104 von 109 Schüssen ab © Getty Images

Der ERC Ingolstadt peilt gegen die Adler Mannheim die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) an.

Nach dem 6:1-Sieg am vergangenen Dienstag kann der Titelverteidiger mit einem Sieg am Freitag (19.30 Uhr in den LIVESCORES) in eigener Halle in der "Best-of-seven"-Serie gegen den Hauptrundensieger aus Mannheim mit 3:1 in Führung gehen. Vom zweiten Titel der Vereinsgeschichte wären die Ingolstädter dann nur noch einen Sieg entfernt.

Für das Team von Larry Huras soll einmal mehr Goalie Timo Pielmeier zum Erfolgsgaranten werden. Der 25 Jahre alte Torhüter brachte bislang mit seinen Paraden die Adler zur Verzweiflung. In den ersten drei Finalspielen wehrte der gebürtige Deggendorfer 104 von 109 Schüssen, also 95,4 Prozent, ab und kassierte im Schnitt nur 1,67 Gegentore.

"Im Finale reicht gut nicht, da muss man 110 Prozent geben", sagte Pielmeier vor dem vierten Playoff-Endspiel. "Du musst kühlen Kopf bewahren."

Sein Mannheimer Pendant Dennis Endras, der Held der Heim-WM 2010, bringt es auf eine Fangquote von 85,1 Prozent und 3,33 Gegentreffer pro Spiel. In der Hauptrunde lag Pielmeier in beiden Statistiken nur im Liga-Mittelfeld - deutlich hinter Endras.

Die Mannheimer stehen nach der deftigen Heimschlappe indes unter Druck. Coach Geoff Ward gab sich dennoch kämpferisch: "Am Ende steht ein heftiges 1:6, aber das ist auch nur eine Niederlage und in der Serie steht es nur 1:2. Es ist noch nichts verloren."

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