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Adler Mannheim v ERC Ingolstadt - DEL Play-offs Final Game Three, Dennis Endras
Dennis Endras pariert alle drei Penaltys © Getty Images

Mit einem Sieg im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Iserlohn Roosters hat Meister Adler Mannheim die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgebaut.

Die Mannheimer gewannen 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 0:0) nach Penaltyschießen und haben nun bereits acht Zähler Vorsprung auf die heimstarken Roosters, die in allen zwölf Spielen zu Hause gepunktet haben.

Nationalkeeper Dennis Endras im Mannheimer Tor parierte alle drei Penaltys der Roosters. Jamie Tardif traf im zweiten Versuch und sicherte den Adlern den Sieg.

Ice Tigers stolpern

Dritter sind die Nürnberg Ice Tigers, deren Höhenflug von den Grizzlys Wolfsburg vorerst gestoppt wurde. Nach vier Siegen nacheinander verloren die von Personalsorgen gebeutelten Franken 1:3 (1:1, 0:2, 0:0).

Ex-NHL-Star Dany Heatley legte das frühe 1:0 durch Leonhard Pföderl (6.) auf, Wolfsburg drehte die Partie jedoch und festigte mit 31 Punkten den zehnten und letzten Rang für die Pre-Play-offs. Für Nürnberg stand der nominell dritte Keeper Philipp Lehr auf dem Eis, da Stammtorhüter Jochen Reimer und dessen Ersatz Andreas Jenike vorläufig verletzt ausfallen.

Ex-Meister Eisbären Berlin und die Schwenninger Wild Wings lieferten sich in einem Spiel mit 15 Toren einen offenen Schlagabtausch. Letztlich siegten die Berliner durch Florian Buschs Treffer in der Verlängerung mit 8:7 (2:3, 1:2, 4:2, 1:0) und sprangen auf Rang fünf (38).

Rückschlag für die Haie

Einen weiteren Rückschlag kassierten die Kölner Haie, die zwei Tage nach der Derbypleite gegen die Düsseldorfer EG (3:6) auch bei den Augsburger Panthern mit 3:4 (1:1, 1:3, 1:0) verloren.

Die DEG (34/8.) siegte 7:1 (3:0, 0:0, 4:1) gegen die Hamburg Freezers (36/6.) und überflügelte die Haie (33/9.). Vizemeister ERC Ingolstadt feierte unter dem neuen Chefcoach Kurt Kleinendorst beim 4:2 (1:0, 2:2, 1:0) bei den Straubing Tigers den ersten Sieg.

Abgeschlagener Tabellenletzter bleiben die Krefeld Pinguine nach dem 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) gegen Red Bull München.

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