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Mark Bell
Mark Bell erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die Eisbären Berlin © Getty Images

Berlin, Düsseldorf und Iserlohn büßen geschlossen wichtige Punkte ein. Davon profitieren die formstarken Münchner. Die Adler rutschen hingegen aus den Playoff-Rängen.

Niederlagen für das Spitzentrio der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Die Eisbären Berlin, die Düsseldorfer EG und die Iserlohn Roosters haben am Freitag allesamt verloren und wichtige Zähler liegen gelassen.

Einzig Iserlohn holte beim 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen immerhin einen Punkt.

Die Sauerländer haben wie die DEG 73 Punkte, die Rheinländer patzten beim 1:2 (1:0, 0:2, 0:0,) gegen die Nürnberg Ice Tigers. Berlin verlor überraschend deutlich 2:5 (1:1, 1:1, 0:3) gegen Ex-Meister ERC Ingolstadt.

München macht Boden gut

Red Bull München verkürzte den Abstand auf das Spitzentrio durch ein 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) gegen Meister Adler Mannheim weiter, Iserlohn hat als Dritter nur einen Punkt mehr auf dem Konto als die formstarken Münchner. Hinter München folgt Nürnberg mit vier Punkten Rückstand.

Die Adler rutschten durch die zweite Niederlage nacheinander sogar aus den direkten Playoff-Rängen. Nutznießer der Mannheimer Pleite sind die Grizzlys Wolfsburg, die durch ein souveränes 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) gegen die Hamburg Freezers auf Platz sechs sprangen und Mannheim auf Rang sieben verdrängten.

Haie lassen Punkte liegen

Im Rennen um die Pre-Playoff-Ränge wird es derweil immer enger. Die Augsburger Panther mussten beim 1:6 (1:2, 0:4, 0:0) bei den Schwenninger Wild Wings einen herben Rückschlag einstecken. Auch Ex-Meister Kölner Haie ließ bei den Straubing Tigers Punkte liegen, siegte aber letztlich 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Für die Kölner war es der zweite Sieg in dieser Woche unter dem neuen Trainer Cory Clouston. Dragan Umicevic erzielte den entscheidenden Treffer für den KEC, der nun Zehnter ist. Den Achten Straubing (60 Punkte) trennen gerade einmal vier Zähler vom Zwölften Hamburg (56).

Stenogramm:

Adler Mannheim - Red Bull München 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Tore: 0:1 Wolf (16:14), 1:1 Hospelt (18:42), 1:2 Pinizzotto (41:20)
Schiedsrichter: Eichmann/Iwert (Schweiz/Harsefeld)
Zuschauer: 13.400
Strafminuten: Mannheim 12 - München 16 plus Spieldauer-Disziplinar (Samson)

Düsseldorfer EG - Thomas Sabo Ice Tigers 1:2 (1:0, 0:2, 0:0)
Tore: 1:0 Milley (6:46), 1:1 Murley (35:02), 1:2 Segal (37:02)
Schiedsrichter: Brüggemann/Brill (Iserlohn/Zweibrücken)
Zuschauer: 6784
Strafminuten: Düsseldorf 4 - Nürnberg 10

Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt 2:5 (1:1, 1:1, 0:3)
Tore: 0:1 McNeill (9:16), 1:1 Bell (12:28), 2:1 Ziegler (23:44), 2:2 McMillan (37:10), 2:3 Buck (40:28), 2:4 Buck (47:53), 2:5 Buck (35:05)
Schiedsrichter: Schukies/Yazdi (Herne/Neuss)
Zuschauer: 12.617
Strafminuten: Berlin 14 - Ingolstadt 12

Grizzlys Wolfsburg - Hamburg Freezers 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Tore: 1:0 Furchner (17:09), 2:0 Furchner (28:45), 3:0 Furchner (32:56), 4:0 Haskins (43:36)
Schiedsrichter: Aicher/Haupt (Rosenheim/Kempten)
Zuschauer: 3270
Strafminuten: Wolfsburg 8 - Hamburg 14 plus Disziplinar (Mitchell)

Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) n.V.
Tore: 0:1 Raymond (45:08), 1:1 Kretschmann (56:01), 2:1 Vasiljevs (63:59)
Schiedsrichter: R. Aumüller/S. Bauer (Planegg/Nürnberg)
Zuschauer: 4736
Strafminuten: Krefeld 16 plus Disziplinar (Fischer) - Iserlohn 10

Schwenninger Wild Wings - Augsburger Panter 6:1 (2:1, 4:0, 0:0)
Tore: 0:1 Holzmann (9:20), 1:1 Danner (15:39), 2:1 Billich (19:24), 3:1 Hult (23:47), 4:1 Kurth (25:25), 5:1 Danner (36:02), 6:1 Danner (38:02)
Schiedsrichter: Daniels/Schimm (Gelsenkirchen/Waldkraiburg)
Zuschauer: 3420
Strafminuten: Schwenningen 12 plus Spieldauer-Disziplinar (Pelech) plus Disziplinar (Hult, Pelech) - Augsburg 22 plus Spieldauer-Disziplinar (Holzmann, MacKay) plus Disziplinar (Iggulden, Rekis)

Straubing Tigers - Kölner Haie 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.
Tore: 1:0 Hedden (22:41), 1:1 Hager (47:21), 1:2 Umicevic (Penalty)
Schiedsrichter: Köttstorfer/Rohatsch (Bad Aibling/Linadau)
Zuschauer: 5227
Strafminuten: Straubing 8 - Köln 10

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