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Yannic Seidenberg
Yannic Seidenberg erzielte den Münchner Siegtreffer in der Verlängerung © Getty Images

Als einziger Klub macht Red Bull München in den Playoffs einen großen Schritt Richtung Halbfinale. Ein Videobeweis verhilft Berlin zum Ausgleich gegen Köln.

Red Bull München liegt als einzige Mannschaft im Playoff-Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft in der Best-of-Seven-Serie nach zwei Spielen mit 2:0 vorn.

Der Vorrunden-Primus setzte sich bei den Straubing Tigers in der Verlängerung mit 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) durch. Matchwinner war Nationalspieler Yannic Seidenberg nach 4:12 Minuten der Overtime.

Video

Jeweils 1:1 steht es in den anderen drei Duellen. Die Eisbären Berlin glichen durch ein 1:0 nach Verlängerung bei den Kölner Haien ebenso aus wie die Grizzlys Wolfsburg durch ein 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) bei der Düsseldorfer EG und die Nürnberg Ice Tigers mit dem 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters.

Zittern mussten vor allem die Eisbären am Rhein. Nach 60 torlosen Minuten erzielte in der Overtime zunächst Per Aslund vor 12.576 Zuschauern den vermeintlichen Siegtreffer für die Haie, doch der Videobeweis ergab, dass der Puck nicht im Tor, sondern an der Latte war. Nach 2:40 Minuten der Verlängerung sorgte dann der Berliner Laurin Braun für den sudden death der Hausherren.

Nach dem 0:4 in der ersten Partie am Seilersee drehten die Nürnberg Ice Tigers den Spieß im Frankenland um. Dabei waren die Gäste vor 7215 Zuschauern durch Robert Raymond in Führung gegangen. Doch Leonhard Pföderl, Steven Reinprecht, David Steckel und Patrick Reimer sorgten für den Heimsieg des Vorrundensechsten und den damit verbundenen Ausgleich in der Serie.

Likens erlöst Wolfsburg

Auch Wolfsburg glich bei der Düsseldorfer EG aus. Kurtis McLean und Timothy Hambly erzielten jeweils die Führung der Gäste, Drayson Bowman und Norman Milley glichen für die DEG aus, doch Jeffrey Likens erzielte vor 8903 Zuschauern eine Minute vor der Schlusssirene den 3:2-Siegtreffer der Niedersachsen.

Die Spiele im Stenogramm:

Thomas Sabo Ice Tigers - Iserlohn Roosters 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
Tore: 0:1 Raymond (15:23), 1:1 Pföderl (17:05), 2:1 Reinprecht (28:52),3:1 Steckel (46:54), 3:1 Steckel (46:54), 3:2 Macek (59:12), 4:2 Reimer (59:43)
Schiedsrichter: Brill/Schukies (Zweibrücken/Herne)
Zuschauer: 7215
Strafminuten: Nürnberg 10 - Iserlohn 2
Play-off-Stand: 1:1
    
Kölner Haie - Eisbären Berlin 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.
Tor: 0:1 Braun (62:40)
Schiedsrichter: Brüggemann/Krawinkel (Iserlohn/Moers)
Zuschauer: 12.576
Strafminuten: Köln 8 - Berlin 18
Play-off-Stand: 1:1
    
Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)
Tore: 0:1 McLean (1:47), 1:1 Drayson (4:15), 1:2 Sharrow (21:01), 2:2 Milley (22:45), 2:3 Likens (39:00)
Schiedsrichter: Bauer/Rohatsch (Nürnberg/Lindau)
Zuschauer: 8903
Strafminuten: Düsseldorf 19 plus Disziplinar (Ebner) plus Spieldauer-Disziplinar (Preibisch) - Wolfsburg 8
Play-off-Stand: 1:1
    
Straubing Tigers - Red Bull München 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.
Tore: 1:0 Madaisky (44:23), 1:1 Smaby (54:25), 1:2 Seidenberg (64:12)
Schiedsrichter: Piechaczek/Schimm (Landsberg/Waldkraiburg)
Zuschauer: 5825
Strafminuten: Straubing 18 plus Disziplinar (Climie) - München 20 plus Disziplinar (Leggio)
Play-off-Stand: 0:2

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