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Red Bull unterliegt am 4. Spieltag der Best-of-Seven-Serie bei den Straubing Tigers. Die Kölner Haie fegen die Eisbären Berlin vom Eis und machen das Duell wieder spannend.

Red Bull München hat seinen ersten Matchball zum Einzug ins Playoff-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft vergeben.

Der Vorrundenprimus unterlag am 4. Spieltag der Best-of-Seven-Serie bei den Straubing Tigers mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:1), hat aber am Donnerstag die nächste Chance, die Serie durch den vierten Sieg zu entscheiden und erstmals die Vorschlussrunde zu erreichen.

Matchbälle sicherten sich die Nürnberg Ice Tigers durch das 7:1 (2:0, 2:0, 3:1) gegen die Iserlohn Roosters ebenso wie die Grizzlys Wolfsburg, die 1:0 nach Verlängerung (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) bei der Düsseldorfer EG gewannen.

Am spannendsten geht es im Duell zwischen den großen Zuschauermagneten zu: Die Kölner Haie glichen durch das imposante 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) vor 13.081 Zuschauern in der Serie gegen den Rekordmeister Eisbären Berlin zum 2:2 aus.

Die 5006 Zuschauer in Straubing sahen einen echten Playoff-Kampf auf Augenhöhe, in dem der gastgebende Vorrundenneunte durch Martin Hinterstocker (23.) und Maury Edwards (51.) die entscheidenden Treffer setzte.

Das späte Münchner Anschlusstor durch Keith Aucoin (58.) sorgte für eine hitzige Schlussphase.

"Wir hatten genug Chancen. Wenn wir so weiterspielen, dann werden wir den nötigen Sieg holen", sagte Münchens Flügelstürmer Michael Wolf bei Servus TV.

In Köln machte Nationalstürmer Philipp Gogulla mit seinem Doppelpack (12. und 34.) die Serie gegen die vom früheren Haie-Coach Uwe Krupp betreuten Eisbären wieder spannend.

Nationalspieler Patrick Reimer, der vor weniger als zwei Wochen als "Spieler des Jahres" in der DEL ausgezeichnet wurde, eröffnete in Nürnberg den Torreigen.

Brent Aubin schoss den Vorjahreshalbfinalisten aus Wolfsburg nach 9:50 Minuten in der Verlängerung durch Sudden Death zum Big Point auf fremdem Eis.

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