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Koelner Haie v Iserlohn Roosters  - DEL
Die Kölner Haie haben in Berlin für eine Überraschung gesorgt © Getty Images

Die Kölner Haie sorgen im ersten Spiel der DEL-Playofs bei den Eisbären Berlin für eine faustdicke Überraschung. Red Bull München lässt Straubing keine Chance.

Vorrundenprimus Red Bull München und überraschend die Kölner Haie sind die Sieger beim Auftakt der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Während die Münchner im ersten Spiel der Best-of-seven-Serie in eigener Halle beim 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) gegen die Straubing Tigers ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, sorgten die Haie mit einem 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen den Vorrundenzweiten Eisbären Berlin und Ex-Trainer Uwe Krupp für eine faustdicke Überraschung.

Für Brisanz war vor dem Aufeinandertreffen an der Spree gesorgt: Krupp gegen seinen früheren Klub aus Köln und Haie-Sportdirektor Mark Mahon gegen seinen ehemaligen Verein Berlin, wo er noch bis Januar Co-Trainer unter Krupp war.

Vor 11.454 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena der Hauptstadt gingen die Gäste vom Rhein in der 30. Minute durch Philipp Gogulla in Führung, das vorentscheidende 2:0 besorgte Patrick Hager in der 43. Minute.

Als Krupp in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, traf Fredrik Eriksson zum 3:0-Endstand (59.) Die Haie hatten sich erst in den Pre-Playoffs gegen den entthronten Meister Adler Mannheim für die Meisterrunde qualifiziert.

"Wir hatten mehr vom Spiel, haben aber zu wenig Druck gemacht", sagte Eisbär André Rankel, "dann gab es blöde Fehler. Es war das erst das erste Spiel. Freitag geht es weiter." Kölns Torschütze Gogulla meinte: "Wir haben einen guten Job vor dem eigenen Tor gemacht, der Sieg war verdient."

Straubing musste wie Köln über den Umweg Pre-Playoffs gehen und hatte Vizemeister ERC Ingolstadt ausgeschaltet. Bei Red Bull München aber stand die Mannschaft auf verlorenem Posten. Vor 5240 Fans in der Olympiaeishalle entwickelte sich eine einseitige Partie, in der Steve Pinizzotto (5.), Michael Wolf (18.), Matthew Smaby (33.), Keith Aucoin und Jeremy Dehner (beide 48.) für die Münchner trafen.

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