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Die Kölner Haie feierten im dritten Spiel den dritten Sieg © Imago

Die Kölner Haie wahren in der DEL auch im Derby gegen die Krefelder Pinguine ihre weiße Weste. Meister Red Bull München dreht in Berlin einen Zwei-Tore-Rückstand.

Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am dritten Spieltag die Tabellenführung erobert (SERVICE: Die Tabelle).

Der achtmalige deutsche Meister wahrte durch einen 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)-Derbysieg gegen die Krefeld Pinguine seine weiße Weste und profitierte bei nun neun Punkten von der 2:4 (2:1, 0:1, 0:2)-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Eisbären Berlin gegen Meister Red Bull München (beide 6 Punkte).

Mitfavorit Adler Mannheim kam derweil beim 4:1 (3:1, 0:0, 1:0) gegen die Düsseldorfer EG zu seinem ersten Saisonsieg und verließ den letzten Platz.

In Köln fielen vor 10.098 Zuschauern alle Treffer im ersten Drittel. Pascal Zerressen brachte die Haie (2.) in Führung. Nach dem Ausgleich von Martin Schymainski (7.) sorgte Ryan Jones (15.) für den dritten Sieg der Kölner im dritten Spiel.

In Berlin sah zunächst alles nach dem dritten Saisonerfolg der Eisbären aus. Frank Hördler (2.) und Nick Petersen (5.) sorgten für das schnelle 2:0. Die Münchner blieben aber unbeeindruckt und drehten durch Jonathan Matsumoto (13.), Keith Aucoin (32.), Jerome Flaake (49.) und Brooks Macek (60.) die Partie.

Am Sonntag empfängt der Meister die Augsburger Panther zum Derby (ab 16.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

David Wolf (8., 42.), Andrew Joudrey (10.) und Chad Kolarik (17.) sorgten für den souveränen Erfolg der Gastgeber in Mannheim. Alexei Dimitriew traf für die DEG (18.).

Erster DEL-Sieg für Bremerhaven

Die Augsburger Panther verpassten den Sprung auf Rang zwei durch ein 3:4 (2:2, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Schwenninger Wild Wings. Vizemeister Grizzlys Wolfsburg siegte derweil beim ERC Ingolstadt mit 3:2 (2:1, 0:1, 1:0). Aufsteiger Fischtown Pinguins Bremerhaven kam unterdessen beim 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) gegen die punktlosen Iserlohn Roosters zu seinem ersten DEL-Erfolg. Die Nürnberg Ice Tigers mussten gegen die Straubing Tigers eine 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)-Heimniederlage hinnehmen.

Die Spiele im Stenogramm:

Augsburger Panther - Schwenninger Wild Wings 3:4 (2:2, 1:1, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.
Tore: 0:1 Bartalis (07:46), 1:1 Lamb (10:28), 1:2 Hult (11:35), 2:2 Parkes (15:43), 2:3 Maurer (22:09), 3:3 Hanowski (23:18), 3:4 Samson (Penalty)
Schiedsrichter: S. Bauer/Hurtik (Nürnberg/Ober-Mörlen)
Strafminuten: Augsburg 10 - Schwenningen 14 plus Disziplinar (Kaijomaa)

ERC Ingolstadt - Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)
Tore: 0:1 Furchner (10:41), 1:1 Taticek (14:54), 1:2 Aubin (19:17), 2:2 Laliberte (30:45), 2:3 Sharrow (51:43)
Schiedsrichter: Brüggemann/Melia (Iserlohn/Neuss)
Strafminuten: Ingolstadt 6 - Wolfsburg 8
Zuschauer: 3022

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
Tore: 1:0 Bergmann (10:16), 1:1 Bassen (25:20), 2:1 Dejdar (46:30), 3:1 Bast (53:46)
Schiedsrichter: Aumüller/Hoppe (Höhenkirchen/Bad Nauheim)
Strafminuten: Bremerhaven 4 - Iserlohn 10
Zuschauer: 4437

Kölner Haie - Krefeld Pinguine 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)
Tore: 1:0 Zerressen (01:30), 1:1 Schymainski (06:51), 2:1 Jones (14:20)
Schiedsrichter: Schimm/Schrader (Mühldorf am Inn/Schermbeck)
Strafminuten: Köln 4 - Krefeld 6
Zuschauer: 10.098

Eisbären Berlin - Red Bull München 2:4 (2:1, 0:1, 0:2)
Tore: 1:0 Hördler (01:47), 2:0 Petersen (04:58), 2:1 Matsumoto (12:47), 2:2 Aucoin (31:38), 2:3 Flaake (48:31), 2:4 Macek (59:35)
Schiedsrichter: Iwert/Piechaczek (Harsefeld/Geretsried)
Strafminuten: Berlin 6 - München 12
Zuschauer: 11.307

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)
Tore: 1:0 Wolf (07:34), 2:0 Joudrey (09:08), 3:0 Kolarik (16:13), 3:1 Dimitriew (17:43), 4:1 Wolf (41:01)
Schiedsrichter: Rohatsch/Hunnius (Lindau/Berlin)
Strafminuten: Mannheim 6 - Düsseldorf 14
Zuschauer: 9831

Nürnberg Ice Tigers - Straubing Tigers 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)
Tore: 1:0 Reimer (15:46), 1:1 Zalewski (32:46), 2:1 Reimer (37:02), 2:2 Mitchell (38:13), 2:3 Hedden (46:03), 2:4 Williams (50:21), 3:4 Reimer (56:39)
Schiedsrichter: Köttstorfer/Schukies (Bad Aibling/Herne)
Strafminuten: Nürnberg 6 - Straubing 8
Zuschauer: 4115

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