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Im Duell der Serienmeister gelingt den Eisbären ein wichtiger Sieg gegen den Dauerkonkurrenten aus Mannheim. In der Tabelle ist man nun wieder auf Tuchfühlung.

Die Eisbären Berlin haben sich in einem packenden Topspiel mit 4:3 gegen die Adler Mannheim durchgesetzt.

Dadurch stehen beiden Teams nun punktgleich auf den Tabellenplätzen vier und fünf. Die Mannheimer haben dank der besseren Tordifferenz derzeit die Nase vorn.

Die Gäste legten gleich zu Beginn furios los. Jamie Tardif konnte in der 1. Spielminute einen Schuss von Marcel Goc so abfälschen, dass Eisbären-Goalie Petri Vehanen chancenlos blieb. Jens Baxmann aber besorgte die passende Antwort für die Berliner. Bei einer 2-gegen-1-Situation verwandelte der Routinier souverän zum Ausgleich (10.).

Auch der zweite Spielabschnitt folgte einer ähnlichen Chronologie. Wieder waren es zuerst die Adler, die in der 31 Minute durch Chad Kolarik zur Führung trafen. Für Berlin glich Darin Olver kurze Zeit später (36.) wieder aus. Nach Strafen gegen Andre Rankel und Daniel Richmond skateten beide Teams für zwei Minuten mit einem Mann weniger. Die Berliner nutzten diese Situation zur ersten Führung. Kyle Wilson drückte einen Abpraller an Youri Ziffzer vorbei ins Netz (38.).

Im Abschlussdrittel kamen die Gäste mit mehr Elan aus der Kabine. Die Folge: Aaron Johnson stellte im Powerplay (45.) wieder auf remis. Die Voraussetzungen für eine heiße Schlussphase waren geschaffen. Die Entscheidung brachte Eisbären-Verteidiger Bruno Gervais, der einen Schuss von Julian Talbot unhaltbar abfälschte (51.). 

"Wir müssen schlauer sein"

"Wir haben Charakter gezeigt, wir sind nicht in Panik verfallen. Sie haben viel Druck gemacht, das war echt hart. Wir sind ruhig geblieben, haben Chancen und wichtige Saves bekommen und letztlich die Tore gemacht", analysierte Sieg-Torschütze Gervais nach der Partie bei SPORT1

Zu seinem Treffer sagte der Kanadier: "Das war der nordamerikanische Stil. Wir haben einfach Schüsse zum Tor gebracht und sind hinterher gegangen. Das war genau so eine Situation. Natürlich hatte ich auch ein wenig Glück in der Situation und Julian hat eine gute Vorarbeit geliefert." 

Mannheims Verteidiger Dominik Bittner bemängelte nach der Schlusssirene fehlende Cleverness nach den Führungen.

"Wir haben ein gutes Spiel hingelegt. Bei den Gegentoren haben wir es Berlin zu einfach gemacht. Uns war wichtig, mit einem sehr guten Start aus der Kabine zu kommen - das ist uns in letzter Zeit nicht immer gelungen. Heute sind wir zweimal in Führung gegangen, da müssen wir schlauer sein", sagte der 24-Jährige zu SPORT1.

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