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EHC Red Bull Muenchen v Augsburger Panther - DEL
Red Bull München ist wieder Tabellenführer in der DEL © Getty Images

Die Eisbären Berlin müssen sich in Wolfsburg knapp geschlagen geben und fallen auf Platz zwei zurück. Red Bull München nutzt die Gunst der Stunde und zieht vorbei.

Die Eisbären Berlin haben am sechsten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) die Tabellenführung eingebüßt.

Bei Vizemeister Grizzlys Wolfsburg verlor das Team von Trainer Uwe Krupp mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung und ist nur noch Zweiter hinter Spitzenreiter Red Bull München. Der deutsche Meister siegte bei der Düsseldorfer EG mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) und liegt mit 13 Zählern nun einen Punkt vor den Eisbären.

Berlin ging zweimal durch die Tore von Nick Petersen (7.) und Constantin Braun (27.) in Führung, die Sebastian Furchner (22., 51.) jeweils ausglich. Gerrit Fauser (64.) erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer für die Grizzyls.

Die Münchner, die zuletzt nach Verlängerung bei den Straubing Tigers verloren hatten, kamen in einer umkämpften Partie nach zwei torlosen Dritteln erst im letzten Abschnitt durch Konrad Abeltshauser (48.) und Richie Regehr (53.) zum Erfolg.

Ein packendes Duell lieferten sich auch die Schwenniger Wild Wings und die Adler Mannheim. Beim 5:4 (3:0, 0:3, 1:1, 0:0, 1:0)-Sieg der Schwenninger nach Penaltyschießen legten die Gastgeber zunächst durch Will Acton (6.), Kai Herpich (6.) und Andre Hult (19.) vor. Mannheim fing sich im zweiten Drittel und kam durch die Treffer von Carter Proft (22.), Chad Kolarik (23.) und Sinan Akdag (33.) zum Ausgleich.

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Das 4:3 von Acton (43.) glichen die Adler durch Brent Raedeke (55.) erneut aus, ehe Acton den entscheidenden Penalty verwandelte.

Im Tabellenkeller spitzt sich derweil die Krise der Krefeld Pinguine zu. Gegen den Tabellenletzten Iserlohn Roosters unterlag die Mannschaft von Coach Franz-David Fritzmeier mit 2:4 (1:3, 0:0, 1:1). Für die Krefelder ist es die fünfte Niederlage in Folge.

Mit vier Zählern sind sie Zwölfter vor den punktgleichen Fischtown Pinguins, die mit 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) bei den Augsburger Panthern verloren. Bronson Maschmeyer (3.) hatte früh das 1:0 für die Bremerhavener erzielt, bevor Augsburg anzog und durch einen Doppelpack von Ben Hanowski (6./25.) sowie die Treffer von Trevor Parkes (20.) und Tobias Holzmann (58.) triumphierte.

Die Spiele im Stenogramm: 

Augsburger Panther - Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)
Tore: 0:1 Maschmeyer (2:59), 1:1 Hanowski (5:15), 2:1 Parkes (19:10), 3:1 Hanowski (24.55), 4:1 Holzmann (57:51)
Schiedsrichter: Hunnius/Schütz (Berlin/Bad Aibling)
Strafminuten: Augsburg 12 - Bremerhaven 6. - Zuschauer: 4391

Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim 5:4 (3:0, 0:3, 0:0, 1:0)
Tore: 1:0 Acton (5:07), 2:0 Herpich (5:31), 3:0 Hult (18:02), 3:1 Proft (21:32), 3:2 Kolarik (22:32), 3:3 Akdag (33:06), 4:3 Acton (42:24), 4:4 Raedeke (54:58), 5:4 Acton (Penalty)
Schiedsrichter: Brüggemann/Schimm (Iserlohn/Waldkraiburg)
Strafminuten: Schwenningen 6 - Mannheim 2
Zuschauer: 5689

Düsseldorfer EG - Red Bull München 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Tore: 0:1 Abeltshauser (47:38), 0:2 Regehr (53:00)
Schiedsrichter: Schukies/Hejduk (Herne/Tschechien)
Strafminuten: Düsseldorf 14 - München 13 plus Spieldauer-Disziplinar (Kastner)
Zuschauer: 6837 

Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 2:4 (1:3, 0:0, 1:1)
Tore: 0:1 Down (8:56), 0:2 Down (13:47), 0:3 Fischer (17:50, 1:3 Pietta (18:35), 2:3 Müller (46:57), 2:4 Down (52:25)
Schiedsrichter: Brill/Bauer (Zweibrücken/Nürnberg)
Strafminuten: Krefeld 8 - Iserlohn 4
Zuschauer: 4299

Grizzlys Wolfsburg - Eisbären Berlin 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.
Tore: 0:1 Petersen (6:07), 1:1 Furchner (21:44), 1:2 Braun (26:01), 2:2 Furchner (50:11), 3:2 Fauser (63:34)
Schiedsrichter: Hoppe/Iwert (Bad Naunheim/Harsefeld)
Strafminuten: Wolfsburg 20 - Berlin 20
Zuschauer: 3372

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