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Meister München verliert überraschend in Düsseldorf
Meister München verliert überraschend in Düsseldorf © Getty Images

In der DEL kassiert Meister Red Bull München eine überraschende Niederlage und verpasst die Tabellenspitze, die sich Nürnberg sichert. Die Haie feiern ein Schützenfest.

Titelverteidiger Red Bull München hat durch seine dritte Saisonpleite den Sprung an die Tabellenspitze der DEL verpasst.

Nutznießer waren die Nürnberg Ice Tigers, die 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen die Schwenninger Wild Wings gewannen und sich mit 16 Punkten an den Eisbären Berlin und München (beide 15) vorbei zurück auf Platz eins schoben. Dabei lag die Tabellenführung für Red Bull München bereit.

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson jedoch kassierte bei der Düsseldorfer EG eine unerwartete 4:6 (0:3, 1:1, 3:2)-Niederlage. Nach der 5:1-Führung mussten die Düsseldorfer vor 5738 Zuschauer noch einmal kräftig zittern, als Mads Christensen, Patrick Hager und Keith Aucoin verkürzten.

Doch Eduard Lewandowski machte drei Sekunden vor der Schlusssirene den dritten Saisonsieg der DEG perfekt.

Adler gehen gegen Haie unter

Eine herbe Heimschlappe kassierte Adler Mannheim.

Vor 13.231 Fans in der heimischen SAP-Arena kassierte die Mannschaft von Coach Sean Simpson eine 2:6 (0:2, 2:2, 0:2)-Abfuhr und büßte mit weiterhin zwölf Zählern den Kontakt zur Spitze ein. Bezwinger Köln dagegen schob sich mit 14 Punkten auf den vierten Platz vor. Eingeleitet wurde der Sieg der Haie durch zwei frühe Tore von Blair Jones.

Panther mit Pleite bei Schlusslicht

Auch die Augsburger Panther vergaben die große Chance, sich in der Tabellenspitze festzusetzen. Die Schwaben haben nach der 2:4 (0:0, 0:2, 2:2)-Pleite gegen Schlusslicht Iserlohn Roosters als Tabellenfünfter wie Mannheim weiter zwölf Punkte auf dem Konto.

Grizzlys rutschen ab

Die Grizzlys Wolfsburg, Vizemeister der vergangenen beiden Spielzeiten, kommt ebenfalls nicht in Schwung.

Die Niedersachsen kassierten beim vorherigen Tabellennachbarn Fischtown Pinguins in Bremerhaven eine 2:3 (1:2, 1:0, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung und rutschten in der Tabelle von Platz neun auf zwölf ab. Nach acht Sekunden ereilte Wolfsburg durch das Tor von Kristopher Newbury der "sudden death".

Die Spiele im Stenogramm

Düsseldorfer EG - Red Bull München 6:4 (3:0, 1:1, 2:3)
Tore: 1:0 Dmitirew (5:03). 2:0 Welsh (8:00), 3:0 Barta (13:04), 3:1 Pinizzotto (23:17), 4:1 Ebner (24:33), 5:1 Barta (44:31), 5:2 Christensen (46:01), 5:3 Hager (51:00), 5:4 Aucoin (59:04), 6:4 Lewandowski (59:57)
Zuschauer: 5738
Strafminuten: Düsseldorf 8 - München 0

Nürnberg Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Tore: 1:0 Dupuis (7:50), 2:0 Torp (40:52), 3:0 Pföderl (56:21)
Zuschauer: 3772
Strafminuten: Nürnberg 6 - Schwenningen 4

Adler Mannheim - Kölner Haie 2:6 (0:2, 2:2, 0:2)
Tore: 0:1 Jones (8:56), 0:2 Jones (14:19), 1:2 Setoguchi (23:47), 1:3 Jones (27:51), 1:4 Hospelt (36:25), 2:4 Kink (39:00), 2:5 Hanowski (49:25), 2:6 Schütz (56:12)
Zuschauer: 13.231
Strafminuten: Mannheim 10 - Köln 6

Augsburger Panther - Iserlohn Roosters 2:4 (0:0, 0:2, 2:2)
Tore: 0:1 Down (24:21), 0:2 Costello (38:39), 1:2 Guentzel (45:15), 2:2 Valentine (53:26), 2:3 Combs (56:22), 2:4 Down (59:24)
Zuschauer: 4181
Strafminuten: Augsburg 2 - Iserlohn 2

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 3:2 (2:1, 0:1, 0:0, 1:0) n.V.
Tore: 1:0 Urbas (4:12), 2:0 Urbas (5:09), 2:1 Foucault (17:09), 2:2 Dixon (26:09), 3:2 Newbury (60:08)
Zuschauer: 4147
Strafminuten: Bremerhaven 4 - Wolfsburg 8burg 2 - Iserlohn 2

Straubing Tigers - Krefeld Pinguine 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.P.
Tore: 0:1 Trettenes (Penalty)
Zuschauer: 3678
Strafminuten: Straubing 8 - Krefeld 14

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