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Franz Reindl ist neuer DEB-Präsident
Franz Reindl ist DEB-Präsident © getty

DEB-Boss Franz Reindl hat die Organisation der Eishockey-WM in Tschechien (tägl. LIVE im TV auf SPORT1) über die Maßen gelobt.

"Ich bin wirklich begeistert. Unterkunft, Verpflegung, Transport, die Fans in den Arenen, das Entertainment - da kann man nur sagen: Hut ab, first class, hätte ich nicht erwartet", sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Die Hallen in Prag und Ostrau sind bei jedem Spiel gut besucht, der Zuschauerrekord (640.044 Besucher) der vergangenen Weltmeisterschaft in Minsk/Weißrussland dürfte fallen. Die Stimmung bei den Spielen ist zudem größtenteils beeindruckend.

Bezüglich der WM 2017, die Deutschland gemeinsam mit Frankreich ausrichtet, setze das Turnier in Tschechien Maßstäbe, meinte Reindl: "Das muss man erst einmal nachmachen." Der Ex-Nationalspieler rechnet bei den WM-Spielen in zwei Jahren in Köln und Paris mit 600.000 Zuschauern. Zuvor findet in Russland noch die WM 2016 statt.

Ein Kritikpunkt bei den Spielern ist jedoch die hohe Temperatur auf dem Eis in der Prager Arena. "Das ist Sauna-ähnlich. Es wäre schön, wenn sie die Klimaanlage anschmeißen würden", sagte Nationalstürmer Patrick Reimer. Das DEB-Team versucht, in der Kabine mit Ventilatoren etwas Abkühlung zu bekommen.

"Die Eis-Verhältnisse sind eine Katastrophe. Die Temperatur erinnert an die Badezeit", hatte auch der Schweizer Nationalspieler Damien Brunner nach dem äußerst schwachen Spiel am Dienstag gegen die deutsche Auswahl (1:0) kritisiert: "Es war nicht einfach zum Zuschauen, doch vielleicht war es noch schwieriger für uns zum Spielen."

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