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Marco Sturm ist seit Juli 2015 Chefcoach des DEB © Getty Images

Und los geht's: Mit Rückkehrer Marcel Goc legt der Bundestrainer los. Marco Sturm kann zwar auf den ehemaligen NHL-Profi zählen, aber andere Schlüsselspieler fehlen noch.

Mit Rückkehrer Marcel Goc, aber noch ohne ein Dutzend Leistungsträger startet Marco Sturm in die Vorbereitung auf seine erste WM als Eishockey-Bundestrainer.

"Es wird ein heißer Kampf. Ich muss ein paar schwere Entscheidungen fällen", sagte der Chefcoach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vor dem ersten WM-Test am Mittwoch (18.00 Uhr) in Usti nad Labem gegen Gastgeber Tschechien.

Der frühere NHL-Profi Marcel Goc, der beim entthronten Meister Adler Mannheim wegen langwieriger Verletzungen nur sechs von 55 Saisonspielen bestritt, ist für die WM in Russland (6. bis 22. Mai LIVE auf SPORT1) gesetzt. Viele andere, die am Mittwoch und am Freitag (18.00 Uhr) in Tschechien auflaufen, müssen um ihr WM-Ticket kämpfen. "Die Plätze werden immer weniger", sagte Sturm.

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Anfang Mai soll das WM-Team stehen

Zahlreiche feste Größen, die derzeit noch in der NHL und im DEL-Halbfinale beschäftigt sind, werden in den nächsten Wochen zum DEB-Team stoßen. Mit Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) rechnet Sturm spätestens bei den beiden Testspielen am 22. und 23. April in Lettland. Dann stehen auch die Halbfinalverlierer aus der DEL zur Verfügung.

Schon gegen Schweden am 16. April in Rosenheim und einen Tag später in Landshut sollen Marcel Noebels, Constantin Braun und eventuell der angeschlagene André Rankel von den Eisbären Berlin dazukommen. Die Spieler der DEL-Finalisten könnten bei einer kurzen Endspielserie bereits in den letzten beiden Heimspielen vor der WM am 29. und 30. April in Oberhausen gegen Weißrussland auflaufen.

Spätestens bei der Generalprobe am 3. Mai in Basel gegen die Schweiz soll das WM-Team komplett sein.

Die Weltmeisterschaft beginnt für Sturms Mannschaft am 7. Mai in St. Petersburg gegen Frankreich. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Finnland, die Slowakei, Kanada, Weißrussland, die USA und Aufsteiger Ungarn.

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