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Die Eishockey-WM im nächsten Jahr soll 600.000 Fans anlocken © Getty Images

Bei der Eishockey-WM 2017 in Köln und Paris wollen die Organisatoren mindestens 600.000 Fans in die beiden Arenen locken.

"Die brauchen wir für das Budget, das ist unser Ziel", sagte Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), bei einer Pressekonferenz am Samstag am Rande der diesjährigen WM in Russland.

(Die Eishockey-WM bis 2023 LIVE im TV auf SPORT1)

Bei einer vollständigen Auslastung der Hallen in Köln (18.500) und Paris (14.500) wäre theoretisch eine Gesamtzuschauerzahl von über 880.000 Besuchern möglich. Den Zuschauerrekord hält die WM im vergangenen Jahr in Prag und Ostrau mit 741.690 zahlenden Fans.

Mit dem momentanen Stand der Vorbereitung für die WM vom 5. bis 21. Mai 2017 zeigte sich der wiedergewählte Weltverbandspräsident Rene Fasel mehr als zufrieden: "Sie sind bereit und warten eigentlich nur noch darauf, dass der erste Puck eingeworfen wird."

Am Todestag von Robert Müller erklärte DEB-Präsident Reindl nochmals, warum das Logo der WM 2017 eine Hommage an den früheren Nationaltorwart ist.

Es zeigt vor dem Hintergrund der deutschen und französischen Farben einen Torhüter mit schwarz-rot-goldener Armbinde und Müllers Rückennummer 80. Müller war am 21. Mai 2009 an den Folgen eines Gehirntumors verstorben.

"Das ist eine Ehrung für einen Spieler, der uns zu früh genommen wurde", sagte Reindl: "Wir haben uns mit unseren französischen Kollegen auf dieses Logo geeinigt. Es ist ein guter Weg, um eines Spielers zu gedenken und sich trotzdem auf die Weltmeisterschaft zu freuen."

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