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Köppchen bleibt noch vier Jahre in Ingolstadt
Patrick Köppchen wurde von Bundestrainer Pat Cortina nachnominiert © getty

Nach der Ankunft am Donnerstag in Prag und dem ersten Training in der Arena ist die Lust im deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auf die WM in Tschechien nochmals gestiegen.

"Jetzt sind alle heiß, dass es endlich losgeht. Wir wollen gleich gegen Frankreich ein Zeichen setzen", sagte der nachnominierte Verteidiger Patrick Köppchen mit Blick auf das richtungsweisende Auftaktspiel am Samstag (ab Fr., 16 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Auch auf die Partie 24 Stunden später gegen Olympiasieger Kanada mit Superstar Sidney Crosby freut sich der 34-Jährige riesig: "Vor drei Tagen hätte ich nicht gedacht, dass ich gegen den nochmal die Schläger kreuze."

Köppchen läuft dann erstmals seit 2002 wieder bei einem WM-Spiel für die DEB-Auswahl auf.

Als Bundestrainer Pat Cortina den Routinier wegen der akuten Personalprobleme anrief und um Hilfe bat, musste Köppchen nicht lange überlegen: "Ich bin überglücklich, hier zu sein. Das ist eine tolle Sache, da arbeitet doch jeder Sportsmann drauf hin."

Cortina hatte zuvor erklärt, er habe den mit allen Wassern gewaschenen Köppchen anfänglich nicht in den Kader berufen, weil dieser aufgrund seiner Vita immer zu den sechs Top-Verteidigern zählen müsse. Dies sei nach dem Ausfall zahlreicher Abwehrspieler wie Sinan Akdag und Denis Reul nun gegeben.

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