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Peppi Heiß ist aktuell Torwart-Trainer des ERC Ingolstadt © Imago

Der frühere Nationaltorwart Peppi Heiß übt scharfe Kritik an der Personalstruktur beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB).

"Es gibt zu viele Funktionäre, die sind ewig dabei, aber die können es einfach nicht. Die wirst du aber ohne Abfindung nicht los", sagte der 51-Jährige in der Münchner Abendzeitung. Das seien Hinterlassenschaften des alten Vorstands.

Um das deutsche Eishockey auf höchstem internationalen Niveau konkurrenzfähig zu machen, "müsste man den ganzen Laden von Grund auf umkrempeln", sagte der 140-malige Nationalspieler, ergänzte jedoch: "Aber genau das wird nicht passieren."

Grund dafür sei die finanzielle Not des DEB. "Da aufzuräumen wird schwierig für den neuen Präsidenten Franz Reindl", sagte der Torwart-Trainer des ERC Ingolstadt.

Der aller Voraussicht nach scheidende Bundestrainer Pat Cortina sei dagegen bei der zurückliegenden WM wegen der zahlreichen Spielerabsagen "die ärmste Sau" gewesen.

"Du musst mit dem spielen, was du hast - und niemand will dauernd hören, wer alles nicht da ist. Das war für den Pat sicher sehr schwer", sagte Heiß, und verlangte, die "Verweigerer" künftig auszuschließen: "Wenn einer nicht einen mehr als triftigen Grund hat, ..., der soll sich schleichen. Und zwar für ewig!" 

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