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Die deutschen Teams gewannen den Supercup (l.) und den Deutschland Cup (r.)
Die deutschen Teams gewannen den Supercup (l.) und den Deutschland Cup (r.) © getty/SPORT1

Das DHB-Team und die DEB-Auswahl lassen sich vom von SPORT1 ausgerufenen Motto "Adler verpflichtet" inspirieren. Der Supercup und der Deutschland Cup bleiben zuhause.

SPORT1 hatte vor den Vierländerturnieren im Handball und Eishockey das Motto "Adler verpflichtet" ausgerufen – und die Teams ließen Taten folgen.

Mit dem überraschenden 5:2-Sieg gegen die USA machte das DEB-Team den deutschen Doppelschlag an diesem Wochenende perfekt.

Bereits wenige Stunden zuvor hatten die deutschen Handballer gegen Slownien mit dem dritten Sieg im dritten Spiel den Supercup geholt.

Deutschland gewinnt Supercup

Mit ihrem siebten Triumph beim Supercup tankte die DHB-Auswahl dabei Selbstvertrauen für die in zwei Monaten startende EM. Dabei hatte es vor Turnierbeginn nach zahlreichen verletzungsbedingten Absagen alles andere als gut ausgesehen.

Doch Bundestrainer Dagur Sigurdsson ließ sich nicht beirren und gab dem Nachwuchs eine Chance, der es ihm mit guten Leistungen dankte.

Besonders die beiden Debütanten Jannik Kohlbacher und Rune Dahmke bereiteten den Zuschauern viel Freude. Mit sieben Treffern war Kohlbacher im letzten Spiel gegen Slownien sogar der beste Torschütze.

Auch der international noch unerfahrene "Babyblock" in der Abwehrzentrale, gebildet von den Youngstern Finn Lemke (23) und Erik Schmidt (22), steigerte sich von Spiel zu Spiel und bot sich als echte Alternative zu den Verletzten Patrick Wiencek (Kreuzbandriss) und Hendrik Pekeler (Dornfortsatz-Fraktur) an.

Der Bundestrainer zog deshalb eine positive Bilanz: "Wir können sehr zufrieden sein. Wir haben in allen drei Spielen eine gute Leistung gezeigt, auch wenn wir heute etwas unter Druck gekommen sind - aber wir haben das souverän gelöst. Kompliment an die jungen Spieler", sagte Sigurdsson bei SPORT1.

Der Deutschland Cup bleibt zuhause

Ähnlich zufrieden war auch der neue Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm. "Wir haben hier die ganze Woche über super trainiert und verdient das Turnier gewonnen", sagte Sturm nach dem Turniersieg zu SPORT1.

Auch für das DEB-Team wurde dabei die Zahl "Sieben" zur Glückszahl, denn für die Eishockey-Herren war es ebenfalls der siebte Triumph bei dem Heimturnier.

Angesichts des wichtigen Jahres 2016 mit der WM im Mai und dem Olympia-Qualifikationsturnier im September kommt der Triumph zudem genau zur richtigen Zeit - besonders, da das nächste Länderspiel erst Anfang April stattfindet.

Sturms Spielidee hatte das DEB-Team trotz weniger Trainingseinheiten offenbar bereits verinnerlicht.

"Marco macht einen aufgeräumten Eindruck, hat eine klare Körpersprache. Mir gefällt gut, was er mit der Mannschaft macht. Es ist schon eine klare Handschrift zu erkennen", lobte DEB-Präsident Franz Reindl.

Sturm weiß, dass er und das Team noch viel Arbeit vor sich haben. "Ein paar Sachen gibt es immer zu verbessern. Zum Beispiel, dass wir uns nach einem Zwei-Tore-Vorsprung nicht in die Defensive drücken lassen", sagte der Bundestrainer.

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