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Marco Sturm will sich mit der deutschen Mannschaft für Olympia 2018 qualifizieren
Marco Sturm stand in diesem Jahr erstmals beim Deutschland-Cup an der Bande © Getty Images

DEB-Präsident Franz Reindl (60) hat am Schlusstag des 26. Deutschland-Cups erneut die Aufbruchstimmung im deutschen Eishockey unter dem neuen Bundestrainer Marco Sturm hervorgehoben.

"Die Strahlkraft von Marco ist phänomenal", sagte der Boss des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Es sei "toll, dass er so angenommen wird", fügte Reindl an: "Man sieht es auch am Spiel der Mannschaft."

Auch die glänzenden Kontakte des früheren NHL-Stars in Nordamerika zu den Teams der deutschen Profis seien von großer Bedeutung. Der in Florida wohnhafte Sturm (37) hat in seiner Karriere 1006 Mal in der besten Eishockey-Liga der Welt gespielt und damit so oft wie bislang kein anderer Deutscher.

"Wenn Marco Sturm den Hörer hebt, wird am anderen Ende auch abgenommen", sagte Reindl. Nach dem Deutschland-Cup wird das nächste DEB-Länderspiel erst Anfang April 2016 in der Vorbereitung auf die WM in Russland stattfinden.

Bis zum WM-Start Anfang Mai 2016 sind dann allerdings neun Spiele vorgesehen. Im Februar 2016 planen Sturm und der DEB eine mehrtägige Nationalmannschafts-Maßnahme zur Teambildung. "Es ist klar, dass im Februar kein Spiel stattfindet. Marco hat andere Vorstellungen und mit seinen neuen Ideen hat er recht. Das ist eine kleine Änderung mit großer Wirkung", sagte Reindl.

Den erstmals in Augsburg ausgetragenen Deutschland-Cup bezeichnete Reindl als `ansprechend. Das Stadion ist sehr gut, die Atmosphäre war toll. Augsburg ist eine Eishockey-Hochburg", sagte er.

Für den DEB sei die Veranstaltung jetzt auch finanziell lukrativer als in den vorherigen sechs Jahren in München. Insgesamt ging Reindl von 25.000 bis 28.000 Zuschauern während der sechs Spiele im Curt-Frenzel-Eisstadion aus.

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