vergrößernverkleinern
Germany v Austria - 2015 IIHF Ice Hockey World Championship
Die deutsche Nationalmannschaft fährt gegen Frankreich einen klaren Sieg ein © Getty Images

Der Härtetest vor der Qualifikation für die Olympischen Spiele ist bestanden. Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl feiert Premiere, andere NHL-Stars werden noch geschont.

Die deutsche Nationalmannschaft um ihren prominenten Debütanten Tom Kühnhackl hat den ersten Härtetest vor dem Olympia-Qualifikationsturnier in Riga (ab Donnerstag LIVE im TV auf SPORT1) bestanden.

Am Samstag siegte das Team von Bundestrainer Marco Sturm in Minsk gegen Frankreich 4:0 (1:0, 1:0, 2:0). Kühnhackl, der mit den Pittsburgh Penguins im Juni den Stanley Cup gewonnen hatte, absolvierte seine erste Partie für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). 

"Wir können sowohl mit dem Spiel als auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben die Partie von Beginn an kontrolliert und uns gute Chancen erarbeitet, so dass wir sogar das ein oder andere Tor mehr hätten erzielen können", sagte Sturm: "Für das erste Spiel habe ich gute Ansätze gesehen. Alle vier Reihen haben funktioniert, und die Torhüter waren auf dem Posten."

Vier Tore, vier Schützen

In der kommenden Woche geht es in Riga gegen Gastgeber Lettland, Japan und Österreich um ein Ticket für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea. Nur der Sieger des Vier-Nationen-Turniers ist bei Olympia in zwei Jahren dabei.

Bevor es in der lettischen Hauptstadt ernst wird, trifft Deutschland am Sonntag (16 Uhr) im abschließenden Test auf Weißrussland.

Gegen die Franzosen trafen Youngster Leon Draisaitl (18.), Brooks Macek (33.), David Wolf (49.) und Felix Schütz (51.). 

NHL-Stars an Bord

Neben Kühnhackl und Draisaitl (Edmonton Oilers) hat Bundestrainer Sturm auch die in der vergangenen Saison in der NHL aktiven Christian Ehrhoff (Chicago Blackhawks), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks), Philipp Grubauer (Washington Capitals), Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Rückkehrer Dennis Seidenberg (zuletzt Boston Bruins) zur Verfügung.

Während Ehrhoff und Rieder am Samstag bereits mit Assists glänzten, schonte Sturm Verteidiger Seidenberg noch.

Im Tor wechselten sich Grubauer und Dennis Endras (Adler Mannheim) ab. Bis zum Abflug nach Riga wird Sturm noch zwei Spieler streichen und seinen Kader auf 23 Akteure (20 Spieler plus drei Torhüter) reduzieren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel