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Germany v Austria - 2015 IIHF Ice Hockey World Championship
Dennis Endras wird nicht zum deutschen Aufgebot gehören © Getty Images

Der WM-Held von 2010 steht nicht im deutschen Aufgebot und gibt sich bitter enttäuscht. Für die fehlenden NHL-Spieler hält Bundestrainer Sturm noch Plätze frei.

Für Dennis Endras ist im Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Köln und Paris kein Platz. 

Wie der Torhüter auf seiner Facebook-Seite selbst bekannt gab, wird er bei dem anstehenden Turnier (alle deutschen Spiele ab 5. Mai LIVE im TV auf SPORT1) nicht zum Aufgebot von Bundestrainer Marco Sturm gehören. 

"Es hat für mich nicht gereicht. Fahre leider nicht zur WM. Bin natürlich sehr enttäuscht", schrieb der Goalie der Adler Mannheim, der bei der WM 2010 entscheidenden Anteil am deutschen Halbfinal-Einzug hatte: "Ich wünsche der Mannschaft viel Erfolg und eine geile WM." 

Sturm wird den überarbeiteten Kader nach den Spielen am Wochenende gegen Tschechien am Dienstag bekanntgeben.

Sturm steht vor Luxusproblem

Als deutsche Nummer eins steht NHL-Profi Thomas Greis von den New York Islanders praktisch fest. Offiziell will Sturm seinen Kader aber erst am Dienstag bekannt geben. Der Bundestrainer steht vor einem Luxusproblem, weil sich fast alle zur Verfügung stehenden Spieler einsatzbereit gemeldet haben. 

Die Entscheidung auf der Torhüter-Position hatte Sturm zuletzt als die schwierigste bezeichnet. Neben Greiss wollen auch die Bundesliga-Goalies Timo Pielmeier, Danny aus den Birken und Felix Brückmann zum WM-Team gehören.  

Mit Greiss, Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) und Tobias Rieder sind bereits drei Spieler aus der NHL bei der Mannschaft. Für die übrigen, die noch mit ihren Teams in den Playoffs stecken, will der Bundestrainer einen Platz frei halten. 

Zwei von vier NHL-Stars?

Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers steht bereits in der zweiten Runde. Bei einem Aus in vier Spielen gegen die Anaheim Ducks wäre der Jungstar schon ab dem 3. Mai verfügbar. Verlieren dagegen die Ducks, könnte sich Korbinian Holzer noch dem deutschen Team anschließen. 

Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl von den Pittsburgh Penguins und Torhüter Philipp Grubauer von den Washington Capitals treffen ebenfalls direkt aufeinander. Wer ausscheidet, könnte noch zum WM-Fahrer werden. Bereit sind offenbar alle: "Ich habe erst heute wieder eine SMS von einem Spieler bekommen, die wollen, ja. Die Jungs sind heiß", berichtete Sturm im ZDF

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