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Leon Draisaitl steht im Viertelfinale gegen den Olympiasieger im Fokus - auch, weil man mit dem Namen Draisaitl und Kanada eine legendäre Szene verbindet.

Nach dem Penalty-Krimi um das letzte Viertelfinal-Ticket träumen Deutschlands Eishockey-Nationalspieler vom WM-Wunder gegen Kanada - und einer von ihnen müsste sogar wissen, wie es geht.

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NHL-Star Leon Draisaitl könnte seinen Vater fragen, der vor 21 Jahren beim letzten WM-Sieg gegen die Ahornblätter auf dem Eis stand. "Das wusste ich gar nicht", gab der 21-Jährige vor dem K.o.-Duell mit dem Olympiasieger und Titelverteidiger am Donnerstag (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) zu.

Über das 5:1 in Wien 1996 ist im Hause Draisaitl noch nicht gesprochen worden, umso mehr über die Szene, die den Namen mit dem denkwürdigsten Viertelfinale gegen Kanada verbindet: Peter Draisaitls legendärer Penaltyschuss bei den Olympischen Spielen 1992, bei dem der Puck auf der Linie liegen blieb und der für die deutsche Mannschaft das Aus bedeutete.

Draisaitl hält jedes Team für schlagbar

"Ich habe es mir ein paarmal angeguckt", erzählte Draisaitl junior am Mittwoch im WM-Hotel in Köln, "es war ganz witzig, nur für ihn wahrscheinlich nicht."

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Wenn es der Stürmer der Edmonton Oilers mit seinen Kollegen am Donnerstag bis ins Penaltyschießen schaffen würde, wäre es schon eine Sensation.

Denn das deutsche Team ist gegen den 26-maligen Weltmeister krasser Außenseiter - obwohl der größte Star das Trikot mit dem Adler trägt.

Leon Draisaitl hat in seiner dritten NHL-Saison, in der er zu den Besten der Liga aufstieg, 93 Scorerpunkte gesammelt - mehr als jeder Spieler in der kanadischen WM-Mannschaft.

Dennoch sei es "kein Geheimnis, dass wir nicht der Favorit sind", betonte der deutsche Hoffnungsträger. An die Chance auf ein Wunder glaubt er trotzdem: "Jedes Team ist schlagbar, in so einem Turnier kann viel passieren."

Für den dritten Sieg im 36. WM-Duell gegen das Eishockey-Mutterland bräuchte es aber mehr als einen überragenden Draisaitl.

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