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New York City - Mohamad Al-Bacha gewinnt den FIFA Interactive World Cup 2016 - Der Däne setzt sich im Finale gegen den Engländer Sean Allen durch - dank Auswärtskonsolen-Regel.

Der neue Weltmeister steht fest. Der Däne Mohamad Al-Bacha hat sich beim Event der besten FIFA16-Spieler in New York auf dramatische Art und Weise durch.

Das Endspiel des FIWCs blieb bis zum Schluss spannend, denn Al-Bacha erzielte das entscheidende Tor erst wenige Augenblicke vor Spielende. Der 17-Jährige sicherte sich damit als jüngster der vier Halbfinalisten den Titel sowie einen Scheck über 20.000 Dollar.

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Al-Bacha profitiert von "Auswärtskonsolen-Regel"

Das in Hin- und Rückspiel ausgetragene Finale war ein würdiger Schlusspunkt für ein aufregendes und unterhaltsames Turnier. Die beiden Partien wurden dabei auf verschiedenen Konsolen ausgetragen: Der PlayStation 4 und der Xbox One.

Al-Bacha ging im Hinspiel zwei Mal in Führung, doch sein Gegner Allen war in beiden Fällen in der Lage, rasch auszugleichen, sodass es nach der ersten Partie 2:2 stand.

Der Engländer hatte allerdings den Vorteil, dass das Rückspiel auf der Xbox One ausgetragen wurde, die er selbst bevorzugt. Als höher gesetzter Final-Teilnehmer durfte Allen die Reihenfolge bestimmen, in der die beiden Konsolen im Endspiel zum Einsatz kamen.

Auch im entscheidenden Match behielten die beiden Finalisten ihre Mannschaft bei. Al-Bacha entschied sich für Frankreich und Allen für Brasilien. Bis kurz vor Schluss führte Allen mit 3:1, doch der Däne verwandelte in der 89. Minute einen Freistoß direkt und schaffte anschließend noch den Ausgleich. Da die Partie auf der von Allen gewählten Konsole ausgetragen wurde, gewann Al-Bacha aufgrund der "Auswärtskonsolen-Regel".

Beste Abwehr gegen besten Angriff

Mit Al-Bacha und Allen trafen die beste Abwehr sowie der beste Angriff aufeinander. Der Däne hatte seine Gruppenphase sowie das Achtel- und Viertelfinale ohne ein einziges Gegentor überstanden.

Lediglich im Halbfinale gegen den Schweden Ivan Lapanje musste Al-Bacha einmal hinter sich greifen. Final-Gegner Allen hatte bis zum Endspiel in sechs Partien ganze 23 Treffer erzielt.

Das im Apollo-Theater ausgetragene Grand Final erfreute sich allergrößter Beliebtheit und war bereits die zwölfte Ausgabe des FIWCs. Über 2,3 Millionen Spieler weltweit nahmen an der Qualifikation teil.

Profi-Fussballer mit lobenden Worten

Mit dabei waren auch Größen aus dem Fussball: David Villa und Frank Lampard beteiligten sich an der Auslosung und der Pokalübergabe. Der Spanier äußerte sich nach dem Finale sehr positiv über den Wettbewerb: "Ich fand das Wettbewerbsniveau hier wirklich erstaunlich. Die professionelle Herangehensweise und mentale Stärke im Finale war mit einem realen WM-Finale vergleichbar."

Ronald Zubar, Verteidiger von New York Red Bull, fügte hinzu: "Die Leidenschaft hier ist enorm und großartig. Die Leute haben wirklich Spaß. FIFA hat sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickelt. Das Spiel ist unglaublich realistisch! Man erkennt auch, dass die Spieler ein gutes taktisches Bewusstsein haben und es ihnen viel Spaß macht."

Deutsche Vertreter scheitern im Achtelfinale

Vier der 32 Teilnehmer des Grand Finals kamen aus Deutschland: Benedikt Saltzer, Michael Bittner, Kevin Assia und Niklas Raseck. Letzterer schied unglücklich in der Gruppenphase aus.

Das restliche Trio zog ins Achtelfinale ein, hatte dort aber das Nachsehen. Saltzer und Bittner scheiterten an den beiden späteren Halbfinalisten Lapanje sowie Dylan Bance.

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