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Der e-Sports ist weltweit auf dem Vormarsch
Wird künftig auch auf dem Bildschirm um olympisches Edelmetall gespielt? © Getty Images

Bei einer Umfrage äußert sich jeder Vierte positiv über eine mögliche Aufnahme von eSports ins olympische Programm. Bei den Jüngeren ist die Akzeptanz sogar noch größer.

Am 5. August werden die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro feierlich eröffnet, Athleten aus der ganzen Welt messen sich an der Copa Cabana im Kampf um die Medaillen.

eSportler werden dann zwar noch nicht dabei sein, für die Zukunft scheint dies aber durchaus möglich zu sein.

Auch in Deutschland können sich inzwischen viele Menschen vorstellen, dass eSports ins olympische Programm aufgenommen wird: Geht es nach einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom, so steht diesem Szenario fast jeder vierte Bundesbürger positiv gegenüber.

23 Prozent der Befragten sehen olympisches Potenzial im eSports, bei den 14- bis 29-Jährigen können sich sogar 38 Prozent der Befragten vorstellen, dass künftig am Computer um Edelmetall gezockt wird - unter den Gamern in dieser Altersgruppe ist es sogar fast jeder Zweite.

"eSports hat sich in den letzten Jahren enorm professionalisiert", erklärt Timm Lutter von Bitkom: "Wie die Teilnehmer traditioneller olympischer Disziplinen müssen auch eSportler eine extrem schnelle Reaktionsfähigkeit, taktisches Geschick und strategisches Denken mitbringen."

Unter anderem die Fußball-Bundesligavereine Schalke 04 und VfL Wolfsburg engagieren sich inzwischen bereits im Bereich eSports und gehen bei Turnieren mit eigenen Teams an den Start.

Vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist eSports jedoch bisher nicht als offizielle Sportart anerkannt.

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