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KuroKy feiert den ersten Sieg mit neuem Lineup © DreamHack - Felix Frank

Auf der DreamHack Winter kommt es zum Duell zwischen Liquid und ESC - mit dem besseren Ende für KuroKy und Co. Sie geben kein einziges Match ab.

Von Mike Koch

Die DreamLeague-Saison fand ein grandioses Ende: Im Finale traf KuroKy auf Escape mit seinem Landsmann qojqva. Ein klares 3:0 zeigte, dass Liquid in Schweden auf einem anderen Niveau spielte.

Liquid ohne Niederlage zum Sieg

Schon gestern war Liquid in perfekter Form und besiegte die Konkurrenten, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. In ihrem einzigen Spiel am Sonntag sollte sich das nicht ändern.

Auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer gut lief, war das Team mit Sitz in Berlin-Spandau am Ende immer der Sieger. Escape Gaming fand nicht das richtige Mittel, um Liquid zu stoppen.

Grund hierfür war auch die Unberechenbarkeit von Liquid, die mit unkonventionellen Drafts und ungewohnter Härte immer wieder in Team-Fights ihr Potential entfalteten – obwohl der deutsche Mid-Laner qojqva eine starke Leistung ablieferte.

Der Neuling hebt Liquids Niveau

Grund hierfür war auch der neue Spieler in den Reihen von Team Liquid: Mit GH ist ein neuer Faktor im Spiel der Stars. Der Support-Spieler bestritt mit KuroKy und Co. seine ersten Profi-Games überhaupt und faszinierte die Massen.

Mit seinen starken Fähigkeiten, schnellen Reaktionen und dem guten Überblick scheint der Libanese perfekt ins Lineup zu passen. Auch vom Ranking reiht sich GH perfekt ins Geschehen ein.

Die drei weltweit besten Spieler, zumindest haben sie das höchste Ranking, kommen aus Europa und sind in Team Liquid vereint. Miracle-, MATUMBAMAN und GH ergänzen sich perfekt und durch die Leitung von KuroKy werden sie genial in Szene gesetzt – keine Chance also für ESC Gaming.

qojqva erlebt Sternstunde

Im ersten Spiel des Turniers zog Escape Gaming noch den Kürzeren gegen Alliance – anders als im Lower-Bracket-Finale. Dort besiegte die Dortmunder Organisation das schwedische Urgestein.

Video

Weder Loda noch Limmp konnten nach der 1:0-Führung wirklich Einfluss aufbauen. Anders sah es bei Escape Gaming aus. Mit dem Rücken zur Wand drehte der deutsche Mid-Laner auf und zwang Alliance in eine Notsituation.

Angeführt von syndereN, dem Mastermind von Escape Gaming, schien Alliance nicht auf diese starke Kombination aus Team-Fights und Lane-Druck vorbereitet zu sein. Der Lokalmatador schied im Halbfinale aus und machte damit ungewollt das deutsch-deutsche Duell perfekt.

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