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Liquid hatte bisher keine Probleme © DreamHack - Felix Frank

Auf der DreamHack Winter 2016 dominierte Liquid den ersten Tag der DreamLeague und spielte sich ins Finale. Für Escape lief es nicht so gut.

Von Mike Koch

Auf der größten LAN-Party der Welt wurde am Freitag der erste Tag der DreamLeague Finals ausgespielt. Zwischen aufstrebenden Teams und Newcomern will Liquid das erste Turnier mit neuem Lineup gewinnen.

Liquid mit erster Weltklasse-Performance

Auch wenn die Gegner im Spiel Newcomer sind, zeigte Liquid eine ungewohnte Dominanz. Seit dem Wechsel von Miracle- schien es nicht zu laufen. Jetzt fertigten aber die Profis The Imperial aus Dänemark in knapp einer Stunde ab.

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Mit dem 2:0 zog Liquid rund um den Weltklasse Mid-Laner Miracle- ins Upper-Bracket, wo sie auf Alliance trafen und auch hier war die Partie recht einseitig: Trotz einiger Schwachpunkte dominierte Liquid.

Zwischenzeitlich stand Liquids Spiel zwar unter einem schlechten Stern. Alliance hatte das bessere Early Game, aber nach ebenfalls einer Stunde war auch diese Partie beendet und Liquid steht problemlos im großen Finale.

Der LAN-Faktor hilft weiter

Auf den Finals merkte man, warum Liquid ein Favorit für jedes LAN-Event ist: Sobald die Turniere offline ausgespielt werden, macht das Team mit Sitz in Berlin-Spandau einen riesigen Leistungssprung.

In den Gesichtern der Profis war zu erkennen, dass die Liquid-Spieler, ob KuroKy oder Miracle- schon genug Matches ausgetragen haben, um sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Sogar ein deutlicher Rückstand im ersten Match gegen Alliance machte die Spieler nicht nervös. Im Gegenteil sogar, das Star-Ensemble wirkte noch fokussierter und die kombinierten Angriffe und Einzelaktionen zeigten eine perfekte Teamabstimmung – genau das was online in so viele Matches fehlte.

Escape knapp in der nächsten Runde

Für den zweiten Deutschen des Turniers lief es nicht so gut. Im ersten Spiel gegen Alliance musste Escape Gaming eine frühe Niederlage hinnehmen. Der 1:1-Ausgleich führte die Dortmunder Organisation zwar nochmal heran, für den Sieg reichte es aber nicht.

Im Lower-Bracket ging es dann gegen The Imperial – die perfekte Chance für die Revanche. Gerade erst vor Kurzem mussten sich syndereN und Co. 0:3 gegen die Dänen geschlagen geben.

Auch hier startete Escape Gaming wieder mit einer Niederlage ins Duell, konnte aber im zweiten Match den Ausgleich erzielen. Ein weiteres Match trennte die beiden Teams von Sieg oder dem Ende in der DreamLeague und dem undankbaren vierten Platz. 

Im spannenden Hin und Her entschied Escape Gaming nach starken Teamfights das Match für sich und spielt am Samstag erneut gegen Team Alliance.

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