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Cody ist einer von sechs Deutschen, die in London um den Titel mitspielen dürfen © Cody (@CodyDerFinisher) | Twitter

Mit deto, Mo und Cody kommen drei der vier Qualifikanten der Spieltage 4 und 5 aus der Bundesrepublik. Insgesamt haben es 10 Europäer nach London geschafft.

Von Maximilian Eichgrün

Das europäische Qualifikationsturnier für die FIWC-Endrunde in London ist am Donnerstag zu Ende gegangen. Zehn weitere Spieler dürfen zum wichtigsten virtuellen FIFA-Turnier des Jahres fahren, darunter drei Deutsche. Damit wird Deutschland mindestens sechsfach bei der Weltmeisterschaft vertreten sein.

Deutsche enttäuschen zu Beginn des Turniers

Zunächst wurden die Hoffnungen der deutschen Fans von den Schalke 04-Profis Cihan und Tim Latka enttäuscht. Beide hatten es am ersten Tag nicht geschafft, ihr Endrunden-Ticket zu lösen.

Am dritten Spieltag schafften es Dr. Erhano und Raphinhoo dann nicht, den Italiener Prinsipe zu bezwingen und mussten ihrerseits die Koffer packen. Ähnlich erging es FlaGGo95 in der Xbox-Division am selben Tag.

Lichtblick am vierten Spieltag

Erst der vierte Tag des Qualifiers bot das erste positive Ergebnis für die deutschen Spieler, die dreizehnfach und damit am häufigsten in München vertreten waren.

Zwar schied VfL Wolfsburg-Profi SaLz0r im Halbfinale gegen Paris Saint-Germains Agge aus, doch der zweifache Weltmeister deto konnte seinen Landsmann rächen und schlug Agge im Finale mit 3:1 und 1:0. Neben deto konnte auch Xbox-One-Spieler Dani von Ajax Amsterdam sein Endrunden-Ticket lösen.

Deutsche Dominanz am letzten Tag

Die Playoffs des letzten Tages waren eine Demonstration der deutschen Profis. Mit MoAubameyang, Gotzery, MegaBit98 und CodyDerFinisher waren vier der insgesamt acht Halbfinalisten auf den beiden Konsolen Deutsche.

Das bedeutete allerdings auch, dass sie sich gegenseitig aus dem Turnier werfen mussten. Während Mo sich gegen Gotzery nach einem 2:2 im Halbfinal-Hinspiel im Rückspiel mit 4:1 durchsetzte, bekamen es die beiden STARK eSports-Spieler der Xbox-Gruppe im Finale miteinander zu tun. Auch hier ging das Hinspiel unentschieden aus, ehe Cody sich ein 3:2 und den Endrunden-Einzug sicherte.

Mo gewann sein Finale gegen den Dänen Marcuzo derweil mit 2:0 nach Hin- und Rückspiel und ist damit einer der zehn glücklichen FIFA-Profis, die sich auf die Endrunde in London freuen dürfen.

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