Am Donnerstag startet die neue Saison der EU LCS. Insgesamt zehn Teams konkurrieren um den Titel und drei Deutsche sind ganz oben mit dabei.

Zum Auftakt der EU LCS spielen "Team Origen" und "Fnatic" gegeneinander. © Team Origen/Fnatic

Von Johannes Gorzel

Das absolute Top-Match der europäischen Szene wird den Zuschauern nicht lange vorenthalten. Zum Start des Spring Splits in League of Legends, also der Frühlingssaison, gehen um 18 Uhr Origen und Fnatic an den Start. An jedem Donnerstag und Freitag startet die Action in der europäischen Liga um diese Uhrzeit. Übertragen werden die Matches sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Origen ist der Top-Favorit

Das Team Origen konnte im letzten Jahr von sich überzeugen, denn bei der League of LegendsWeltmeisterschaft schaffte man es in das Halbfinale, bevor man vom späteren Turniersieger eliminiert wurde.

In der Off-Season konnte das Management von Origen dann den Mega-Deal landen und sich den deutschen Star-Spieler Tristan „PowerOfEvil“ Schrage in die Mid-Lane holen.

Er spielt nun an der Seite seines Landsmannes Maurice „Amazing“ Stückenschneider. Das Quintett hatte bei den Intel Extreme Masters in San Jose sein Debüt und konnte dort die internationale Konkurrenz dominieren.

Fnatic setzt auf deutschen Nachwuchs

Im letzten Jahr war es das Team von Fnatic, das die Liga dominierte. Im Summer Split gewann man alle 18 Matches und ließ den restlichen Europäern nicht den Hauch einer Chance. Zuletzt verzeichnete Fnatic allerdings Abgänge, weshalb man mit einem neuen Roster in dieses Jahr startet.

Neues Jahr, neues Glück

Letztlich ist allerdings alles offen. Teams wie H2k-Gaming oder Vitality bauten in der Off-Season vielversprechende Lineups, die mit dem nötigen Verständnis für die aktuelle Spielversion für Überraschungen in der Liga sorgen könnten.

Immer wieder werden Patches für League of Legends veröffentlicht, welche die optimale Spielweise verändern. Die Teams, die ihre Strategien an die neuen Gegebenheiten am schnellsten anpassen, zählen dann zu den neuen Favoriten – es geht also nicht nur um überlegenes Team-Play und individuelle Stärke der Spieler.

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