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Bald gibt es das Duell in der Challenger Series: S04 vs. PSG © Riot Games/SPORT1

Paris - Paris Saint-Germain kauft einen Platz in der League of Legends Challenger Series. Dort wird man ab Januar vom FC Schalke 04 erwartet.

Von Mike Koch

Eigentlich macht der Hauptstadt-Club Frankreichs nur im Fußball auf sich aufmerksam -  der sechsfache Meister in der Ligue 1 versucht Neymar mit Rekordsummen zu locken.

Aber auch im eSports überraschte der französische Club und setzte ein erstes Ausrufezeichen mit dem Anwerben von FIFA-Spielern.

Jetzt geht der Verein einen Schritt weiter und richtet seinen Blick auf League of Legends.

PSG erwirbt Challenger-Platz

Französische Medien erklärten, dass Team Huma für etwa 70.000 US-Dollar von Paris Saint-Germain aufgekauft wurde und auch unter der neuen Marke auflaufen wird.

In den diesjährigen EU CS Summer-Playoffs scheiterte das Team an der französischen Organisation Millenium und verpasste damit die Chance, um sich einen der begehrten EU LCS-Plätze in der europäischen Topliga zu sichern.

Mit einer finanzkräftigen Organisation wie Paris St. Germain im Rücken kann das Team 2017 im Spring Split wieder neu angreifen, um sich verstärkt für einen der zwei Aufstiegsplätze zu qualifizieren.

Dort hat PSG aber einen Konkurrenten, der seine Expertise aus der gleichen Branche bezieht – der FC Schalke 04.

Es kommt zum Showdown: PSG vs. S04

Während in den letzten Jahren der Challenger Series eher weniger Aufmerksamkeit zukam, wird sich das wohl im Frühling ändern.

Im Gegensatz zu PSG setzte Schalke 04 gleich auf ein EU LCS-Team und sicherte sich den Spot von Team Elements. Doch nach einer schlechten Saison findet sich das Team rund um den deutschen Jungler Gilius in der zweiten Liga wieder.

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Nach dem Abstieg aus der EU LCS will Schalke 04 den direkten Wiederaufstieg schaffen – es kommt zum Duell der beiden europäischen Top-Clubs. Stoßen noch mehr Clubs dazu?

Vermiesen weitere Top-Clubs PSG den Aufstieg?

Nach dem Einsatz verschiedener NBA-Clubs in die nordamerikanischen CS:GO- und LoL-Organisationen gab es auch einen ersten Ruck in der deutschen Bundesliga-Szene, wo der VFL Wolfsburg und Schalke schon länger im eSports tätig sind.

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Mittlerweile bekunden auch deutsche Top-Vereine wie der FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen und Borussia VFL Mönchengladbach Interesse am Einstieg in den elektronischen Sport und könnten PSG und S04 die Suppe vermiesen.

Besonders während der Worlds steigt das Interesse an League of Legends rasant an und dies könnte der Anstoß für die Bundesliga-Vereine sein.

Bis zum Spring Split Anfang Januar ist noch genug Zeit, um sich ebenfalls einen Spot zu kaufen.

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