Video

Die Europaspiele in Baku werden für die deutschen Fechter immer mehr zu einer Enttäuschung. Das hochgehandelte Florett-Team scheitert und hadert mit der eigenen Leistung.

Die Europaspiele in Baku werden für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) immer mehr zu einer Enttäuschung.

Nach den erfolglosen Einzel-Wettbewerben verlor am Freitag das hochgehandelte Florett-Team der Frauen um die ehemalige Vize-Weltmeisterin Carolin Golubytskyi im Viertelfinale 43:45 gegen Polen.

"Das war heute definitiv keine gute Leistung, ich bin sehr enttäuscht. Ich habe mich heute nicht so gefühlt, es war einfach nicht gut", sagte Golubytskyi zu SPORT1 und forderte mit Blick auf Olympia: "Wir müssen uns zusammenreißen, in zwei Wochen geht es zur WM, da geht's um die Qualifikation für Rio."

Golubytskyi und ihre Tauberbischofsheimer Vereinskameradinnen Anne Sauer und Eva Hampel, die im Einzel allesamt das Viertelfinale erreicht hatten, lagen gegen die Polinnen nach vier Teilgefechten bereits 20:12 in Front, erlitten dann aber einen Einbruch. "Wir müssen alle an uns arbeiten, ich habe genauso Fehler gemacht", sagte Hampel zu SPORT1.

Als Vierte der Europameisterschaften vor zwei Wochen waren die Deutschen eigentlich favorisiert. Die europäischen Topmannschaften wie Olympiasieger Italien, der Olympiazweite Russland und der WM-Dritte Frankreich traten nur mit der zweiten Garde in Baku an.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel