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Bronze als Trost für Sarah Scheurich: Die Boxerin verliert ihr Halbfinale gegen die Niederländerin Nouchka Fontijn. Dennoch darf sie sich über Edelmetall freuen.

Amateur-Boxerin Sarah Scheurich aus Schwerin muss sich mit Bronze zufrieden geben. Die 21 Jahre alte Sportsoldatin unterlag im Mittelgewicht (bis 75 kg) wie im EM-Finale vor einem Jahr der Niederländerin Nouchka Fontijn 0:3. Scheurich war die erste von fünf deutschen Boxern, die im Halbfinale im Ring stand.

Nach dem Kampf haderte Scheurich mit dem Ergebnis: "Ganz ehrlich – ich bin hier hergekommen, um Gold zu holen, um sie diesmal, anders als beim Finale der EM, zu schlagen. Und dann war sie heute einfach stärker. Das tut weh, aber Sport heißt wieder aufstehen."

Nichtsdestotrotz verlässt sie Baku mit einem positiven Gefühl. "Trotzdem habe ich meine Medaille, und das bei dieser hammergeilen Boxveranstaltung, mit dieser Musik, diesem Einlaufen und diesem Publikum", sagte Scheurich.

Dann blickte sie schon voraus Richtung Olympia: "Ich habe bereits im Bus von der Halle ins Dorf mit meinem Trainer gesprochen: Wir müssen noch mehr machen, ich muss unbedingt nächstes Jahr nach Rio, nachdem ich das hier erlebt habe."

Am Donnerstag und Freitag kämpfen zudem Tasheena Bugar (Leichtgewicht), Azize Nimani (Bantamgewicht) und Halbweltergewichtler Kastriot Sopa und Hamza Touba (Federgewicht) um den Finaleinzug.

Da der dritte Platz nicht ausgeboxt wird, nehmen die Halbfinal-Verlierer die Bronzemedaille mit nach Hause.

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