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München - Mit den Europaspielen in Baku startet eines der sportlichen Highlights des Jahres 2015. SPORT1 stellt die deutschen Hoffnungsträger vor.

Es war ein Sommerurlaub in Schweden 2001. Luis Brethauer drehte im Alter von acht Jahren seine ersten Runden auf einem klapprigen Fahrrad in einem kleinen Freizeitpark. Er war so begeistert, dass er seitdem seinen Lederball gegen zwei Räder eingetauscht hat. Die Größe des Fahrrads und die Begeisterung fürs BMX fahren sind gleich geblieben.

Kontaktsport BMX-Race

"Wir sind auf diesen kleinen Fahrrädern unterwegs, haben Sprünge bis zu 15 Meter Länge, sind mit 60 km/h unterwegs, acht Leute gegeneinander - da ist immer Action", sagt Luis Brethauer im Gespräch mit SPORT1.

Geschichte geschrieben hat er bereits. 2012 war er der erste deutsche BMX-Starter bei den Olympischen Spielen in London.

Ein Jahr später konnte er dann die erste Medaille in seinen Trophäenschrank hängen, nachdem er bei der Weltmeisterschaft in Auckland Bronze geholt hatte. Bei den Europaspielen in Baku möchte er wieder aufs Podest fahren, was auch mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 nicht ganz unwichtig für ihn ist.

Baku als Vorbereitung auf Olympia

"Das ist eine gute Übung für die echten Olympischen Spiele im nächsten Jahr", sagt Brethauer. Denn so kann er sich auf die Medien und das ganze Drumherum viel besser einstellen, "und das hilft natürlich, die sportliche Leistung am Ende besser abrufen zu können."

Mit einer guten Leistung will er dem Sport zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Das Ziel ist die Medaille

Auch wenn es noch keine so erfolgreiche Saison aus Sicht der deutschen BMX-Fahrer war, glaubt Brethauer an eine Medaille in Baku: "BMX ist ein Sport, bei dem extrem viel passieren kann. Das heißt, es ist immer alles offen."

Die Rennen in Aserbaidschan sollen die perfekte Vorbereitung für Olympia 2016 bieten. Brethauers Ziel ist dabei so einfach wie erfolgsversprechend: Er will in Baku der Schnellste sein.

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