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Die deutschen Volleyballer stehen im Finale der Europaspiele in Baku. Die DVV-Männer besiegen Russland im Halbfinale. Im Finale am Sonntag wartet Bulgarien.

Die deutschen Volleyballer greifen bei den Europaspielen in Baku nach Gold.

Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen besiegte im Halbfinale am Freitag Russland mit 3:1 (25:17, 18:25, 25:18, 25:18) und nahm damit auch erfolgreich Revanche für die 1:3-Niederlage in der Vorrunde.

"Wir haben taktisch sehr gut gespielt", sagte Heynen zu SPORT1: "Wir wussten, dass es gegen Russland ganz schwer wird. Wir spielen gut, wenn wir gut spielen müssen."

Ferdinand Tille fügte hinzu: "Die Russen haben uns alles abverlangt."

Im Finale gegen Bulgarien

Im Endspiel am Sonntag (10.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) auf Bulgarien.

"Wir spielen hier mit dem Finaleinzug ein super Turnier bei den Europaspielen, aber wenn man im Finale steht, zählt nur noch der 1. Platz", stellte Heynen klar."

Die Bulgaren hatten sich zuvor im ersten Halbfinale in fünf Sätzen gegen Weltmeister Polen durchgesetzt. Polen trifft im Spiel um Platz drei ebenfalls am Sonntag auf Olympiasieger Russland.

Mission Gold läuft nach Plan

Deutschland, das bei der Weltmeisterschaft 2014 Bronze und damit die erste WM-Medaille seit 44 Jahren gewonnen hatte, war mit der klaren Vorgabe nach Baku gereist, die starken Leistungen aus dem vergangenen Jahr zu bestätigen.

"Wir sind hier her gekommen, um Gold zu holen", betonte Heynen nach dem Sig gegen Russland erneut.

Deutschland dominant

Und sein Team setzte die Vorgabe von Beginn an konsequent um. Mit starken Aufschlägen und einer guten Blockarbeit spielte sich die DVV-Auswahl schnell ein Punktepolster heraus.

"Wir waren taktisch um einiges besser eingestellt als bei der Niederlage in der Vorrunde und unsere Taktik ist in den drei Sätzen, die wir gewonnen haben, super aufgegangen", analysierte Kapitän Jochen Schöps bei SPORT1.

Einzig im zweiten Durchgang offenbarte Deutschland Schwächen - und musste den ersten Satzverlust nach zuvor fünf makellosen Spielen hinnehmen. Vor allem der Block der Russen machte dem DVV-Team Probleme.

Danach dominierte Deutschland die Begegnung. "Entscheidend war dann, dass wir im Aufschlag selber so viel Druck gemacht haben", erklärte Schöps.

Im vierten Satz verwandelte schließlich Christian Fromm den ersten Matchball zum verdienten Sieg.

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