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FENCING-WORLD-WOMEN-EPEE
Britta Heidemann (l.) muss ihre Hoffnungen auf einen Sieg in Baku früh begraben © Getty Images

Hoffnungsträgerin Britta Heidemann muss im Degen-Wettbewerb unerwartet früh die Segel streichen. Trotz Steigerung unterliegt sie einer Russin knapp.

Große Enttäuschung bei Fechterin Britta Heidemann.

Die Olympiasiegerin von 2008 scheiterte rund drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften bei den Europaspielen in Baku im Degen-Einzel in der Runde der letzten 32 an der Russin Tatjana Andrijuschina mit 14:15.

"Das gibt's doch nicht", haderte Heidemann noch während ihres Gefechts mit Andrijuschina, in dem sie früh 1:5 zurücklag und diesem Rückstand trotz einer Steigerung vergeblich hinterherlief.

"Ich bin enttäuscht von mir selbst", sagte Heidemann nach dem Duell bei SPORT1. "Ich habe noch mal den Motor angeworfen, aber das kam dann zu spät."

In ihrer Vorrundengruppe hatte Heidemann, die von anhaltenden Achillessehnenproblemen geplagt war, noch vier ihrer sechs Gefechte gewonnen, darunter gegen die EM-Dritte Simona Pop (Rumänien).

Nach der enttäuschenden Europameisterschaft Anfang des Monats in Montreux mit Platz 19 im Einzel waren die Europaspiele für Heidemann auch ein wichtiger Formtest für die WM in Moskau (13. -
19. Juli), bei der sie einen großen Schritt Richtung Olympia 2016 in Rio de Janeiro machen könnte.

Für Heidemann war das Einzel der einzige Auftritt in Baku. Eine deutsche Degenmannschaft der Frauen ist bei den Europaspielen nicht am Start.

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