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Die Judoka Luise Malzahn und Janine Külbs verlieren ihre Finals und müssen sich jeweils mit der Silbermedaille zufrieden geben. Für Dimitri Peters bleibt nur Blech.

Die Judoka Jasmin Külbs (Zweibrücken) und Luise Malzahn (Halle/Saale) haben bei den Europameisterschaften im Rahmen der Europaspiele in Baku weiteres Gold für den Deutschen Judobund verpasst.

Beide Judoka holten jeweils Silber - es waren die Medaillen acht und neun für den DJB.

Dimitri Peters (Hannover) verpasste im Kampf um Platz drei Bronze.

Malhzahn "total happy"

Malzahn (bis 78 kg) musste sich nach einer starken Turnierleistung mit Siegen unter anderem über die WM-Dritte Anamari Velensek (Slowenien) im Finale der niederländischen Ex-Weltmeisterin Marhinde Verkerk geschlagen geben.

Trotz der Niederlage sagte zeigte sie sich im SPORT1-Interview "total happy" über die Silbermedaille.

Külbs, EM-Dritte in der Gewichtsklasse über 78 kg, unterlag im Finale Titelverteidigerin Emilie Andeol aus Frankreich durch Ippon. "Es war ein überragender Tag und mein größter Erfolg bisher. Die Enttäuschung sitzt ab er noch", sagte die 23-Jährige zu SPORT1.

Peters verpasst Bronze

Im Kampf um Bronze zog der Olympiadritte Peters in der Klasse bis 100 kg gegen den EM-Dritten Cyrille Maret aus Frankreich den Kürzeren.

Die Medaillenkämpfe in Peters' Gewichtsklasse verpasste der WM-Dritte Karl-Richard Frey in der Hoffnungsrunde. Leer ging auch der EM-Dritte Andre Breitbarth (Braunschweig/über 100 kg) nach verlorener Repechage aus.

Bereits im Achtelfinale war für Marc Odenthal (Mönchengladbach/bis 90 kg) gegen Olympiasieger Ilias Iliadis (Griechenland) ebenso Endstation wie für Franziska Konitz (Berlin/über 78 kg), die Külbs' Halbfinalgegnerin Marina Slutskaja (Weißrussland) unterlag.

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