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Baku - Turn-Star und Fahnenträger Fabian Hambüchen spricht im SPORT1-Interview über die Eindrücke der Eröffnungszeremonie, Lady Gaga und die Chancen auf eine Medaille bei den ersten Europaspielen in Baku.

Zusätzlicher Druck? Von wegen! Mit einem Schuss Extra-Motivation geht Turn-Star Fabian Hambüchen nach seinem Auftritt als Fahnenträger bei der spektakulären Eröffnungsfeier in die Wettkämpfe der ersten Europaspiele in Baku (LIVE auf SPORT1).

Ein "Wahnsinnsgefühl" sei es gewesen, sagte Hambüchen am Samstag nach dem Training im Interview mit SPORT1.

Der einstige "Turnfloh" führt die Sportler des DOSB nun am Kaukasus als heimlicher Kapitän an. "Man hat gemerkt in der Truppe, dass alle richtig heiß sind und Bock haben", sagte Hambüchen: "Wir sind hier eine Riesendelegation mit über 200 Sportlern, das ist einfach geil."

Trotz Lady Gaga gut geschlafen

Ganz aufgekratzt sei er zunächst gewesen nach der 85 Millionen Euro teuren Show, habe dann aber schließlich doch gut schlafen können, berichtete der 28-Jährige - auch wenn er kein Riesenfan von Lady Gaga sei.

2008 bei Olympia in Peking hatte der damalige Weltmeister letztlich zugunsten von NBA-Superstar Dirk Nowitzki auf die Ehre des Fahnenträgers verzichtet, weil direkt am nächsten Tag die Qualifikation anstand.

Die steigt im neu gestalteten Teamwettbewerb in Baku am Sonntag. Bis auf ein leichtes Zwicken im Fuß verlief das Podiumstraining gut, an den Geräten, gerade in der Paradedisziplin Reck, sei er gut klar gekommen.

Hambüchen optimistisch - großer Respekt vor Russland

"Wir sind gut vorbereitet", sagte Hambüchen über das DTB-Trio mit ihm, Andreas Toba und Sebastian Krimmer: "Wenn wir fehlerfrei durchkommen, stehen alle Türen offen." Aber die Konkurrenz sei natürlich nicht zu unterschätzen, gerade die Russen seien "bärenstark".

Seine Zielsetzung: "Eine Medaille mit dem Team wäre ein Traum." Persönlich sei das Reck "natürlich eine große Chance."

Der Fahnenträger will schließlich nicht mit leeren Händen abreisen von der Premiere der Europaspiele.

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